Werbung

Dreifache Mutter verfolgt ihren Traum, Landärztin zu werden

Mit Hauptschulabschluss gestartet: Dreifache Mutter verfolgt ihren Traum, Landärztin zu werden

Meppen – Eine bemerkenswerte Geschichte von Durchhaltevermögen und Leidenschaft entfaltet sich im Emsland: Eine dreifache Mutter arbeitet hart daran, ihren Traum von einer Karriere als Landärztin zu verwirklichen. Trotz anfänglicher Hürden, wie einem Hauptschulabschluss, zeigt sie eindrucksvoll, dass mit Entschlossenheit selbst große Herausforderungen gemeistert werden können. Ihr Weg ist ein leuchtendes Beispiel für die Kraft persönlicher Zielstrebigkeit – und ein Hoffnungsschimmer in einer Region, die dringend auf medizinischen Nachwuchs angewiesen ist.

Der Weg zur Ärztin: Voraussetzungen und Herausforderungen

Der Weg in die Medizin ist anspruchsvoll. Grundsätzlich wird in Deutschland die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) vorausgesetzt, um ein Medizinstudium zu beginnen. Doch es gibt alternative Möglichkeiten für Personen ohne Abitur, insbesondere für jene mit einer abgeschlossenen medizinischen Ausbildung, wie beispielsweise als Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Zusätzlich fordern viele Universitäten Eignungstests, wie den Test für Medizinische Studiengänge (TMS), um die Studieneignung zu prüfen. Das Studium selbst dauert mindestens sechs Jahre und drei Monate und endet mit dem Staatsexamen. Danach folgt die Facharztausbildung, die weitere fünf bis sechs Jahre in Anspruch nimmt gel im Emsland und der Grafschaft Bentheim**

Die Region Weser-Ems, zu der das Emsland und die Grafschaft Bentheim gehören, kämpft bereits heute mit einem spürbaren Ärztemangel. Bis 2035 könnten etwa 400 Hausärzte und weitere 900 Fachärzte fehlen. Besonders auf dem Land wird die Versorgung immer schwieriger. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Politik auf Maßnahmen wie die Erhöhung der Medizinstudienplätze an der Universität Oldenburg, die sich auf die ambulante Versorgung spezialisiert hat. Doch obwohl die Kapazität von derzeit 120 Studienplätzen pro Jahr auf mindestens 200 steigen soll, ist diese Erweiterung bisher nicht umgesetzt worden.

Inspiration für Dritte

Die Geschichte der engagierten Mutter ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie persönliche Entschlossenheit Hindernisse überwinden kann. Gerade in ländlichen Regionen wie dem Emsland, die dringend auf motivierten medizinischen Nachwuchs angewiesen sind, können solche Geschichten Inspiration und Hoffnung geben. Sie zeigt, dass es möglich ist, trotz widriger Umstände einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten und Träume zu verwirklichen.

Quellen:

1. unicheck.unicum.de – Voraussetzungen für ein Medizinstudium

2. operation-karriere.de – Zugang zum Medizinstudium

3. study-in-germany.de – Medizinstudium und Facharztausbildung

4. digitalmagazin.de – Ärztemangel in Weser-Ems

Symbolfoto: Jörg Maire

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Threads
X

Weitere Artikel