Verkehrswacht lobt Verbot von Mischkonsum im Straßenverkehr

Berlin. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) begrüßt die vom Bundesrat verabschiedete Entschließung zum Verbot des Mischkonsums von Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr. Der Beschluss gilt als klares Signal für mehr Verkehrssicherheit.

„Der Mischkonsum aus Cannabis und Alkohol potenziert die Risiken im Straßenverkehr – das zeigen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch die Unfallzahlen“, sagte DVW-Präsidentin Kirsten Lühmann. Die Verkehrswacht unterstützt daher ausdrücklich Maßnahmen, die darauf abzielen, bestehende Gefährdungen konsequent zu reduzieren.

Bundesrat fordert klare gesetzliche Grundlagen

Mit der Entschließung folgt der Bundesrat einer Initiative der Länder Brandenburg und Thüringen. Ziel ist es, Regelungslücken zu schließen und die rechtlichen Grundlagen für eine Nulltoleranz-Strategie zu schaffen. Auch die Ausschüsse des Bundesrates hatten in ihren Empfehlungen auf die steigende Zahl an Unfällen unter Cannabiseinfluss sowie auf die Forderungen des Deutschen Verkehrsgerichtstags hingewiesen.

Die Entschließung verweist auf die besondere Gefährlichkeit des Mischkonsums, auch wenn die jeweils gültigen Grenzwerte nicht überschritten werden. Daher wird neben einer klaren Regelung auch eine wissenschaftliche Evaluierung des Risikos gefordert.

Verkehrswacht fordert Prävention und Forschung

Bereits in ihren Jahresversammlungen 2024 und 2025 hatte die Deutsche Verkehrswacht auf die Risiken des Cannabiskonsums im Straßenverkehr hingewiesen. Die DVW spricht sich für strengere Regelungen, verstärkte Forschung und gezielte Präventionsmaßnahmen aus – insbesondere im Hinblick auf die Wechselwirkungen von Alkohol und Cannabis.

Weitere Informationen zum Thema stellt die Deutsche Verkehrswacht auf ihrer Website bereit unter www.verkehrswacht.de/service/presse.

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