Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen begrüßt die Einführung eines ermäßigten Deutschlandtickets für Azubis und Freiwilligendienstleistende zum 1. Januar 2026, kritisiert aber die deutliche Abweichung vom Koalitionsversprechen beim Preis.
50 statt versprochener 29 Euro
Im Koalitionsvertrag hatte die Landesregierung ein ermäßigtes Ticket für 29 Euro zugesagt. Nun soll es jedoch 50,40 Euro kosten. „Die Landesregierung bleibt weit hinter ihrem Wort zurück“, kritisiert Miriam Wagner, Vertreterin der jüngeren Mitglieder im VdK-Landesverband. Sie fordert die Regierung auf, den Betrag noch einmal zu überdenken.
Zwar werbe die Politik damit, dass es mit einem Arbeitgeber-Zuschuss noch günstiger werde. Wagner gibt jedoch zu bedenken, dass man nicht davon ausgehen könne, dass sich Arbeitgeber auf breiter Front daran beteiligen. Die meisten jungen Menschen würden das Ticket aus eigener Tasche zahlen müssen, und 50 Euro seien bei einem Azubigehalt viel Geld.
Sozial gerechte Klimapolitik wichtig
Grundsätzlich begrüßt der VdK den Ansatz einer sozial gerechten Klimapolitik. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sei gerade in Zeiten des Klimawandels wichtig, für junge Menschen mit kleinem Azubigehalt aber auch eine Kostenfrage. Daher bewertet Wagner die Einführung eines Azubitickets als positives Signal – trotz der Kritik am Preis.
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Textquelle: Pressemitteilung Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen, 27. November 2025
Fotoquelle: Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen
Kategorie: Verkehr, Politik, Niedersachsen