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Dubioser Anbieterwechsel: Minderjährige im Visier von Telefon- und Internetanbietern

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt aktuell vor einer fragwürdigen Praxis des Telefonanbieters „1N Telecom“. In jüngster Zeit erhalten sogar minderjährige VerbraucherSchreiben, in denen sie angeblich zum Anbieterwechsel für Festnetz oder Internet gedrängt werden sollen. Betroffene Eltern und Erziehungsberechtigte sind verunsichert, da es weder Verträge noch eine bewusste Zustimmung der Minderjährigen zu einem Wechsel gibt.

Minderjährige und Anbieterwechsel: Was steckt dahinter?

Die Schreiben von „1N Telecom“ geben Anlass zur Sorge. Minderjährige – die eigentlich nicht geschäftsfähig sind und keine Verträge ohne Zustimmung eines Erziehungsberechtigten abschließen dürfen – werden in den Briefen direkt angesprochen. Die Verbraucherzentrale sieht dies als klare Verletzung von Verbraucherschutzstandards und hat bereits Beschwerden gegen diese Praxis eingereicht.

So schützen Sie sich und Ihre Kinder

Eltern und Erziehungsberechtigte sollten bei solchen Schreiben wachsam sein und sich nicht unter Druck setzen lassen. Die Tipps der Verbraucherzentrale Niedersachsen beinhalten folgende Schritte:

  • Ignorieren und nicht reagieren: Schreiben Sie nicht zurück und lassen Sie sich nicht auf ein Gespräch oder einen vermeintlichen Vertrag ein.
  • Daten nicht preisgeben: Schützen Sie die persönlichen Daten Ihrer Kinder und geben Sie keine Informationen weiter.
  • Beratung in Anspruch nehmen: Die Verbraucherzentrale Niedersachsen bietet Unterstützung für Betroffene und kann rechtliche Schritte einleiten, wenn nötig.

Diese Art von Anschreiben zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und sich im Zweifel beraten zu lassen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen unterstützt Familien und Verbraucherin solchen Situationen und setzt sich dafür ein, dass Kinder nicht zu Zielscheiben unseriöser Anbieter werden.

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