Die Selbsthilfegruppe für Betroffene von Polyneuropathie in Nordhorn steht vor einem Umbruch: Hermann Brünink, der bisherige Leiter, musste sich aus persönlichen Gründen zurückziehen. Die Gruppe, die sich seit ihrer Gründung 2020 zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Betroffene entwickelt hat, sucht nun eine neue Leitung. Interessierte können sich bei Dr. Annegret Hölscher, der Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Grafschaft Bentheim, melden.
Über die Erkrankung Polyneuropathie
Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, bei der mehrere Nerven gleichzeitig geschädigt sind. Typische Symptome sind Kribbeln, Taubheit, Schmerzen oder Muskelschwäche – vor allem in den Händen und Füßen. Für Betroffene ist der persönliche Austausch in Selbsthilfegruppen eine wertvolle Unterstützung, sowohl emotional als auch praktisch.
Ehrenamtliches Engagement von Hermann Brünink
Seit der Gründung der Gruppe 2020 hat Hermann Brünink eine zentrale Rolle gespielt. Während der Corona-Pandemie organisierte er regelmäßige Online-Treffen, und seit Mai 2022 finden die Treffen im vierwöchigen Rhythmus in Präsenz statt. Die Gruppe konnte durch Referenten, darunter Apotheker und Ernährungsberater, wichtige Einblicke in die Erkrankung und deren Bewältigung gewinnen. Unterstützt wurde Brünink von Doris Ukena und Elke Bremmer. Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde er von Dr. Annegret Hölscher mit einem Blumenstrauß geehrt.
Aufruf zur Leitung der Selbsthilfegruppe
Brünink hofft, dass sich bald jemand findet, der die Leitung übernimmt: „Gerade der persönliche Austausch ist von unschätzbarem Wert. Wichtige Infos, wie etwa zu den Leistungen der Krankenkassen, bleiben Betroffenen sonst möglicherweise vorenthalten.“ Interessierte, die sich eine Leitungsfunktion vorstellen können, werden gebeten, Kontakt mit Dr. Annegret Hölscher aufzunehmen:
- E-Mail: nngrthlschrgrfschftd
- Telefon: 05921-96 1867
Ein wichtiger Austauschpunkt für Betroffene
Die Selbsthilfegruppe Polyneuropathie in Nordhorn bietet Betroffenen nicht nur die Möglichkeit zum Austausch, sondern auch wichtige Informationen zu Behandlungsansätzen und Unterstützungsleistungen. Ihre Arbeit soll nun mit einer neuen Leitung fortgeführt werden, damit die Gruppe weiterhin eine starke Stütze für Betroffene bleibt.
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