Lingen – In Lingen sorgt ein Munitionsfund für einen größeren Einsatz von Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst. Am Donnerstagmorgen wurde bei Bauarbeiten am Langschmidtsweg Ecke Wacholderstraße eine Granate entdeckt.
Weiträumige Absperrung und Evakuierung angeordnet
Das betroffene Gebiet wurde sofort weitläufig abgesperrt, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist bereits vor Ort, um die Granate nach der Evakuierung unschädlich zu machen.
Aktuell läuft eine Evakuierung im Umkreis von 100 Metern um den Fundort. Anwohner müssen ihre Wohnungen unverzüglich verlassen. Die Polizei kontrolliert die Maßnahme und unterstützt Personen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Unterstützung für betroffene Anwohner
Für Menschen, die sich nicht eigenständig in Sicherheit bringen können, hat die Stadt eine Hotline unter 0591/9144-999 eingerichtet. Über diesen Kontakt kann Unterstützung durch Hilfsdienste angefordert werden.
Zusätzlich hat die Stadt eine Anlaufstelle für Evakuierte bei der Stadtentwässerung (Langschmidtsweg 17) eingerichtet.
Verkehrsbehinderungen erwartet
Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Weitere Informationen zur Lage und zur Aufhebung der Evakuierung gibt die Stadt Lingen über ihre Telefonhotline (0591/9144-999) bekannt.
Mehr über die Arbeit der Kampfmittelbeseitigung in Deutschland gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
14:18 Uhr: Die am Donnerstagvormittag gefunden Granate im Langschmidtsweg Ecke Wacholderstraße wurde entschärft. Die Evakuierung ist aufgehoben. Alle Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren. Die Straßensperrungen sind aufgehoben.
Quelle: Stadt Lingen
Die offizielle Meldung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim:
Lingen – Granatenfund am Langschmidtsweg Ecke Wacholderstraße – Evakuierung und erfolgreiche Entschärfung

Lingen – Bei Bauarbeiten wurde am Donnerstagmorgen am Langschmidtsweg Ecke Wacholderstraße eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Polizei sperrte den Fundort weiträumig ab, und der Kampfmittelbeseitigungsdienst übernahm umgehend die weiteren Maßnahmen.
Zur Sicherheit wurde ein Evakuierungsradius von 100 Metern eingerichtet. Anwohnerinnen und Anwohner wurden durch die Einsatzkräfte gebeten, ihre Wohnungen zu verlassen. Personen, die nicht selbstständig aus ihren Wohnungen gelangen konnten, erhielten Unterstützung durch die Hilfsdienste. Die Stadt Lingen richtete zudem eine Anlaufstelle bei der Stadtentwässerung (Langschmidtsweg 17) für evakuierte Personen ein.
Nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen erfolgte die kontrollierte Sprengung der Gewehrgranate durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Bereits etwa eine Stunde später konnten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren.
„Dank der schnellen und koordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Gefahr innerhalb kürzester Zeit gebannt werden. Wir bedanken uns bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr besonnenes Verhalten sowie bei den Einsatzkräften für ihr professionelles Vorgehen,“ so Christopher Degner, Pressesprecher der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim.

