Thuine. In seiner Sitzung am 26. März 2025 hat der Gemeinderat Thuine im Gemeindehaus mehrere Themen von öffentlichem Interesse behandelt – von Zuschussanträgen und Bauprojekten über Mandatswechsel bis hin zu Fragen aus der Bevölkerung. Die Sitzung begann um 19 Uhr und endete nach intensiven Beratungen gegen 21:55 Uhr.
Zunächst informierte Bürgermeister Karl-Heinz Gebbe im Verwaltungsbericht über aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde. So wurde der Mobilfunkmast an der B 214 fertiggestellt, allerdings fehlt noch der Stromanschluss. Auch das Baugebiet „Südlich der Straße zum Silberesch“ ist nun vollständig abgeschlossen. Ein neuer Spielplatz am Kleiberweg kann dank eines Gestattungsvertrags mit der Kirchengemeinde realisiert werden. Im Haushalt sind hierfür 25.000 Euro vorgesehen.
Beim Thema Zuschüsse beschloss der Rat, den Spielmannszug St. Georg mit 3.000 Euro für die Sanierung seiner Übungsräume zu unterstützen. Auch der SV Germania Thuine erhält für die Bouleabteilung 2.000 Euro für einen neuen Container. Die Mittel stammen aus dem Budget der Heimat- und Kulturpflege.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Erweiterung der Straßenbeleuchtung. Für den Parkplatz an der Kirche wurde eine historische Leuchte versetzt und durch eine moderne LED-Leuchte ersetzt. Für den sogenannten „Kinderwaldweg“ sollen nach Vorschlag des Rates zunächst Angebote für Solarleuchten eingeholt werden.
Bauamtsleiter Paul Thünemann berichtete zum Stand laufender Projekte: Die Restarbeiten im Sport- und Freizeitpark nähern sich dem Abschluss. Die Aufwertung der Nachbarschaftstreffpunkte im Rahmen der Dorferneuerung wurde bereits im Februar beendet.
Im Verlauf der Sitzung legte Ratsmitglied Julien Ohmann sein Mandat nieder, ein neues Ratsmitglied konnte krankheitsbedingt noch nicht verpflichtet werden. In der Einwohnerfragestunde wurde der mangelhafte Zustand eines Radwegs zum Saller See angesprochen. Der Bürgermeister kündigte an, das Thema erneut mit der Gemeinde Langen zu erörtern.
Unter dem Punkt Anfragen und Mitteilungen informierte Gebbe über die unklare Zukunft des Krankenhausstandortes St. Katharina. Eine Entscheidung über die künftige Trägerschaft steht noch aus, auch Gespräche mit dem Landkreis laufen. Zudem wurde auf Schäden im Baugebiet „Zu den Hünensteinen“ hingewiesen, die nun vom Bauhof behoben werden sollen.
