Über 1.500 Patienten aus der Ukraine in Deutschland versorgt – Kleeblattmechanismus bewährt sich im Ernstfall

Über 1.500 Patienten aus der Ukraine in Deutschland versorgt – Kleeblattmechanismus bewährt sich im Ernstfall

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Bonn – Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind mithilfe des sogenannten Kleeblattmechanismus mehr als 1.500 schwerverletzte und schwerkranke Menschen aus der Ukraine nach Deutschland evakuiert und hier medizinisch versorgt worden. Die Koordination übernimmt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit Bundesländern und zahlreichen Hilfsorganisationen.

Humanitäre Hilfe auf höchstem Niveau

Jüngst landeten erneut acht Patienten mit der norwegischen Flugbereitschaft am Flughafen Köln/Bonn – ein weiterer Einsatz im Rahmen eines Systems, das ursprünglich zur Verlegung von Covid-19-Patienten entwickelt wurde. Heute dient es der grenzüberschreitenden medizinischen Evakuierung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens (UCPM).

BBK-Präsident: „Geben Menschen neue Perspektive“

„Wir geben schwerkranken Menschen aus der Ukraine wieder eine Chance auf Genesung“, betont BBK-Präsident Ralph Tiesler. Gleichzeitig werde das Gesundheitssystem der Ukraine entlastet, das mit einer Vielzahl hochkomplexer Verletzungsmuster konfrontiert ist.

Ein bewährtes Netzwerk aus Bund, Ländern und EU

Neben dem BBK sind das Bundesministerium des Innern (BMI), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Verteidigungsministerium (BMVg), das Robert-Koch-Institut sowie zahlreiche Länderakteure und internationale Partner in den Mechanismus eingebunden. Seit Kriegsbeginn wurden europaweit bereits über 4.300 Patientinnen und Patienten über das EU-System vermittelt.

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