Jüdische Identität im Fußball: Holstein Kiel Teil neuer Ausstellung in Rendsburg

Jüdische Identität im Fußball: Holstein Kiel Teil neuer Ausstellung in Rendsburg

Anzeige

Rendsburg – Unter dem Titel „Jüdische Identität im Fußballstadion“ zeigt das Jüdische Museum Rendsburg ab sofort eine Ausstellung, die jüdische Geschichte, persönliche Schicksale und aktuelle Vereinsinitiativen im Profifußball beleuchtet. Die Schau läuft bis zum 1. Februar 2026 und widmet sich insbesondere der Rolle norddeutscher Vereine wie Holstein Kiel, Werder Bremen, HSV und St. Pauli.

Die Ausstellung basiert auf einem Konzept des Jüdischen Museums Wien und wurde für den norddeutschen Raum neu kuratiert. Im Fokus stehen historische Persönlichkeiten wie Kurt Landauer, langjähriger Präsident des FC Bayern München, sowie die Aufarbeitung der eigenen Vereinsgeschichte durch heutige Profiklubs.

Holstein Kiel engagiert sich aktiv

Die KSV Holstein bringt sich aktiv als Kooperationspartner ein. Mit Unterstützung von Vereinshistoriker Patrick Nawe und dem Historiker Dr. Jürgen Weber liefert der Verein Inhalte und Exponate aus seiner Geschichte. Dabei stellt sich Holstein Kiel auch klar hinter die in seiner Satzung verankerten Werte wie Toleranz, Gleichberechtigung und Fairplay.

„Wir freuen uns sehr, Teil dieser besonderen Ausstellung zu sein und unsere Historie im Zeichen von Vielfalt und Respekt sichtbar zu machen“, erklärt Annika Hartmann, Leiterin Nachhaltigkeit bei Holstein Kiel. Der Verein unterstützt die Ausstellung unter anderem im Rahmen seiner Engagements wie dem „Together-Spieltag“, Inklusionsferiencamps und dem Lernhafen-Projekt.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.jmrd.de.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel