Meppen: Paula Terhorst läuft bei U20-EM auf Platz zwölf

Meppen: Paula Terhorst läuft bei U20-EM auf Platz zwölf

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Meppen. Starke Leistung bei internationaler Konkurrenz: Paula Terhorst hat bei der U20-Europameisterschaft im finnischen Tampere über 800 Meter Rang zwölf belegt. Für die 18-jährige Athletin war das Rennen ein Höhepunkt einer schwierigen Saison.

Die Mittelstreckenspezialistin aus Meppen war mit dem deutschen Team nach Finnland gereist und absolvierte ihr EM-Halbfinale mit einer Zeit von 2:07,24 Minuten. Damit verpasste sie das Finale nur knapp. Die Konkurrenz war hochkarätig besetzt – mit späteren Medaillengewinnerinnen aus Slowenien und Italien. Trotz der verpassten Endlaufteilnahme überwiegt für Terhorst die Freude über die internationale Erfahrung: „Die Stimmung war beeindruckend und ich konnte viel mitnehmen.“

Verletzungspause zum Saisonstart

Der Weg zur Europameisterschaft war für Terhorst kein leichter. Ursprünglich hatte sie eine Hallensaison geplant, doch eine langwierige Hüftverletzung und ein Knochenödem am Fuß zwangen sie zu längeren Trainingspausen. Erst im Frühjahr konnte sie wieder ins Lauftraining einsteigen.

Umso bemerkenswerter war ihre Leistung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, bei denen sie sich mit einer persönlichen Saisonbestzeit von 2:07,23 Minuten für die EM qualifizierte. Dort lief sie hinter der späteren Europameisterin als Vizemeisterin ins Ziel. „Nach den vielen Rückschlägen war das eine echte Erleichterung“, sagt die Schülerin.

Saisonfinale im Emslandstadion geplant

Den Saisonabschluss plant Terhorst wieder in der Heimat: Bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften Ende August will sie im Lingener Emslandstadion antreten. Das Stadion wurde kürzlich kernsaniert und soll pünktlich zur Meisterschaft wiedereröffnet werden. „Das wird ein ganz besonderes Heimspiel“, freut sich Terhorst, die bereits als Kind dort ihre ersten Wettkämpfe bestritt.

Paula Terhorst gehört zu den talentiertesten Leichtathletinnen der Region. Ihr Weg zeigt, wie viel Einsatz und Geduld es braucht, um sich auch nach Verletzungen wieder an die Spitze zurückzukämpfen – und dass sportlicher Erfolg manchmal erst am Ende einer langen Strecke kommt.

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