VDA lehnt neue EU-Regulierung für Unternehmensflotten ab, Fokus auf Elektromobilität und Ladeinfrastruktur

Anzeige
Digitale Realität

Berlin. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) kommentiert das Ende der EU-Konsultation zum Thema Clean corporate vehicles, auch bekannt als Green Fleets. Die VDA-Präsidentin Hildegard Müller betont, dass neben bereits bestehenden Regelungen wie CO2-Flottenzielen und der Clean Vehicle Directive keine weiteren zusätzlichen regulatorischen Rahmen für Firmenfahrzeuge eingeführt werden sollten.

Müller weist darauf hin, dass die vielfach bestehende Bürokratie die wirtschaftliche Transformation hin zur Elektromobilität erschweren könnte. Der VDA fordert stattdessen einen Abbau von administrativen Hürden und warnt vor planwirtschaftlichen Quoten für private Flottenbetreiber. Deutschland und Europa müssten die Rahmenbedingungen für E-Mobilität verbessern, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken.

Ein zentrales Anliegen des VDA ist der beschleunigte Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie der Stromnetze, um Elektromobilität zu fördern. Zudem müsse der Preis für Ladestrom durch mehr Wettbewerb, technologische Fortschritte und eine Senkung von Steuern und Abgaben gesenkt werden.

Die deutsche Automobilindustrie investiert nach Angaben des VDA massiv in Elektromobilität. Von 2025 bis 2029 seien rund 320 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung geplant, hinzu kämen etwa 220 Milliarden Euro für Sachinvestitionen. Müller betont, dass wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen am Standort Deutschland notwendig sind, um Wachstum und Klimaneutralität voranzutreiben.

Weiterführende Informationen zum Thema Elektromobilität und Förderprogramme gibt es auf der Website des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr unter bmdv.de.

Quelle: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel