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Gewalt im Amateurfußball rückläufig: Spielabbrüche auf Vierjahrestief

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FRANKFURT/REGION. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) meldet für die Saison 2024/2025 einen erneuten Rückgang bei Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen im Amateurfußball. Laut dem aktuellen „Lagebild Amateurfußball“ wurden 829 Spiele aufgrund solcher Vorfälle abgebrochen – das entspricht einem Minus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert den niedrigsten Stand seit vier Jahren.

Von insgesamt rund 1,286 Millionen ausgetragenen Spielen wurden nur 0,06 Prozent abgebrochen. Auch die Zahl erfasster Gewaltvorfälle sank um sechs Prozent auf 3494 Fälle. Diskriminierungsvorfälle gingen leicht um 3,1 Prozent zurück. „Die Richtung stimmt, aber jeder Vorfall ist einer zu viel“, mahnt Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident und Leiter der AG Gewaltprävention. Der DFB ruft weiter dazu auf, Vorfälle konsequent zu melden.

Erstmals wurden in der zurückliegenden Saison bundesweit die sogenannte Kapitänsregel sowie das DFB-STOPP-Konzept flächendeckend eingesetzt – mit positiver Resonanz. Laut DFB-Barometer beurteilen 93 Prozent der über 5000 befragten Personen aus Amateurvereinen die Kapitänsregel als sinnvoll, 88 Prozent befürworten das STOPP-Konzept. Auch Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter nehmen eine gestiegene Wertschätzung wahr.

Im DFB-Gebiet Weser-Ems, zu dem auch das Emsland und die Grafschaft Bentheim gehören, können Gewalt- oder Diskriminierungsvorfälle über die jeweiligen Landesverbandsstellen gemeldet werden. Die vollständige Auswertung zum Lagebild soll künftig helfen, Präventionsmaßnahmen weiter gezielt auszubauen.

Quelle: Deutscher Fußball-Bund (DFB)

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