DIHK-Präsident fordert Reformtempo: „Kein Hindernislauf, sondern Sprint“

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BERLIN. In der Generaldebatte des Deutschen Bundestages hat Bundeskanzler Olaf Scholz die wirtschaftspolitischen Herausforderungen des Landes betont – aus Sicht der Wirtschaft eine überfällige Standortbestimmung. Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), begrüßt die Aussagen grundsätzlich, fordert jedoch zügige Umsetzung.

„Die deutsche Wirtschaft ist bereit, notwendige und einschneidende Reformen mitzutragen“, erklärte Adrian. Was es jetzt brauche, sei Tempo: „Die Politik darf daraus keinen Hindernislauf machen.“ Statt über Steuererhöhungen zu diskutieren – wie zuletzt bei der Erbschaftsteuer – müsse die Politik entschlossen auf Entlastung, Beschleunigung und weniger Bürokratie setzen.

Besonders Familienunternehmen fühlten sich durch Steuerdebatten verunsichert, so Adrian weiter. Dies gefährde Investitionen und sende falsche Signale. Deutschland drohe international den Anschluss zu verlieren, wenn nicht entschlossener gehandelt werde. Eine starke Wirtschaft sei die „unverzichtbare Grundlage“ für jede gesellschaftliche und politische Stabilität.

Quelle: Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)

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