Diagramm zeigt Autobahnstaus in den Sommerferien 2023-2025: Anzahlen, Längen in km und Dauer in Stunden.

Weniger Staus, längere Standzeiten: ADAC zieht Sommerbilanz 2025

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EMS- UND GRAFSCHAFT BENTHEIM. Die Sommerferien 2025 brachten auf Deutschlands Autobahnen zwar weniger Staus als im Vorjahr, dafür aber längere Wartezeiten – das zeigt die aktuelle ADAC Sommerstaubilanz. Für Autofahrer aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim bedeutet das: Wer in den Süden fuhr, musste sich oft in Geduld üben, besonders auf den Hauptachsen Richtung Bayern und Alpenraum.

Insgesamt erfasste der ADAC zwischen dem 30. Juni und dem 14. September rund 116.020 Staus – etwa 3.000 weniger als im Sommer 2024. Auch die Gesamtlänge der Staus ging leicht zurück und lag bei 203.830 Kilometern. Gleichzeitig stieg jedoch die Gesamtstauzeit um 7,6 Prozent, was auf intensivere Belastung einzelner Streckenabschnitte hindeutet.

Am staureichsten war das erste Augustwochenende (1.–3. August), als in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien begannen. 4.201 Staus auf knapp 9.500 Kilometern Länge wurden an nur drei Tagen registriert. Auch viele Wochenendausflügler nutzten das gute Wetter für Reisen – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Verkehrslage.

Besonders betroffen waren wie gewohnt die süddeutschen Autobahnen. Der Münchner Autobahnring A99 verzeichnete erneut die meisten Staus auf 100-Kilometer-Strecken. Dahinter folgten die A8 (Karlsruhe–Stuttgart–München–Salzburg) sowie die A3 (Elten–Köln–Frankfurt–Passau). Diese Routen sind auch für Reisende aus dem Emsland und der Grafschaft wichtige Achsen Richtung Alpen, Süden oder Österreich.

Der Freitag blieb der klassische Staustart: Über 20.000 Verkehrsstörungen an diesem Wochentag zeigen die Herausforderungen für Berufspendler und Urlaubsreisende gleichermaßen. Wer flexibel planen kann, ist mit Abfahrten unter der Woche oft besser beraten.

Auch wenn die Zahlen leicht rückläufig sind, bleibt die Belastung hoch. Der ADAC empfiehlt, vor Fahrtantritt die Verkehrslage zu prüfen und Alternativrouten einzuplanen – besonders in Stoßzeiten und auf den bekannten Staustrecken. Weitere Tipps und Echtzeitinfos gibt es direkt beim ADAC.

Für viele Menschen in der Region bedeutet die Sommerreisezeit nicht nur Erholung, sondern auch Zeitverlust auf der Autobahn. Umso wichtiger ist eine gute Planung – besonders mit Blick auf die Herbstferien, die bald bevorstehen.

Quelle: ADAC. Foto: ADAC

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