Jahresbericht zum EU-Haushalt

Europäischer Rechnungshof legt neuen Jahresbericht zum EU-Haushalt vor

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Luxemburg. Am 9. Oktober 2025 veröffentlicht der Europäische Rechnungshof seinen Jahresbericht über die EU-Finanzen für das Haushaltsjahr 2024. Im Fokus stehen die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel, Risiken im Haushaltsvollzug und strukturelle Schwächen bei der Kontrolle der Ausgaben. Bereits im Vorjahr hatte der Rechnungshof ein versagtes Prüfungsurteil zu den EU-Ausgaben und ein eingeschränktes Urteil zur Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) abgegeben.

Der Bericht bewertet, ob die rund 247 Milliarden Euro an EU-Zahlungen – darunter 191,1 Milliarden Euro aus dem Haushalt und 55,9 Milliarden Euro aus der ARF – korrekt verbucht und wirtschaftlich verwendet wurden. Rechnungshofpräsident Tony Murphy und Mitglied Jan Gregor präsentieren die zentralen Ergebnisse im Rahmen eines Pressebriefings am 8. Oktober (mit Sperrfrist bis 9. Oktober, 00:01 Uhr MESZ).

Ziel des Berichts ist es, die Transparenz und Rechenschaftspflicht in der EU-Finanzverwaltung zu stärken. Besondere Aufmerksamkeit gilt erneut dem wachsenden Druck auf den EU-Haushalt sowie potenziellen Schwachstellen bei der Mittelvergabe. Interessierte Journalistinnen und Journalisten konnten sich bis zum 7. Oktober für das Briefing anmelden.

Weitere Informationen und der vollständige Bericht stehen ab 9. Oktober auf eca.europa.eu zur Verfügung.

Quelle: Europäischer Rechnungshof

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