Nürnberg. Mit einem klaren Bekenntnis zur menschenfreundlichen Automatisierung startet die HFA Alliance als eingetragener Verein in ihre nächste Phase. Beim heutigen „HFA Day 2025“ in Nürnberg betont die Initiative, dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht zum Selbstzweck werden dürfe – und schon gar nicht zum Ersatz für Menschen im Arbeitsalltag.
Die HFA Alliance wurde 2020 gegründet und versteht sich als Netzwerk für ethisch verantwortete KI und Automatisierung. Seit dem 17. März 2025 ist die Initiative offiziell als Verein eingetragen. Sie will zeigen, dass Investitionen in Beschäftigte ein Wettbewerbsvorteil sind – und keine Sozialromantik. Dies bekräftigte Lars Schatilow, Gründer und Vorsitzender der HFA Alliance: „Bei KI geht es um den Wohlstand der Menschen und ihrer Familien.“
Höhepunkt der Vereinsgründung ist der heutige Fachtag in Nürnberg, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) erneut ausrichtet. BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles betonte: „Wir wollen unsere 100.000 Beschäftigten bei der Digitalisierung mitnehmen. HFA hilft, Automatisierung gemeinsam zu gestalten – damit sie im Alltag nicht als Bedrohung, sondern als Unterstützung erlebt wird.“
Auch Barbara Langes vom ISF München, stellvertretende Vereinsvorsitzende, unterstrich: „KI soll das Leben verbessern, nicht verschlechtern. Wir unterstützen Organisationen dabei, sie als Chance für wertstiftende Arbeit zu nutzen.“
Die BA ist Fördermitglied der HFA Alliance. CIO Stefan Latuski erläuterte: „Unsere IT-Projekte denken wir inzwischen gesamtorganisatorisch. Akzeptanz entsteht, wenn Mitarbeitende frühzeitig eingebunden und qualifiziert werden.“
Die Allianz bietet Unternehmen, Behörden und Einzelpersonen Zugang zu einem internationalen Expertennetzwerk. Ihre Werte- und Prinzipien-Charta wird bereits von zahlreichen Institutionen umgesetzt. Weitere Informationen sind auf arbeitsagentur.de und unter humanfriendlyautomation.com verfügbar.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit.
