Symbolbild zur Dateninfrastruktur in Medienhäusern

Medienhäuser entwickeln gemeinsame Dateninfrastruktur für mehr digitale Souveränität

Anzeige

Berlin. Erstmals arbeiten öffentlich-rechtliche und private Medienhäuser in Deutschland an einer gemeinsamen technischen Basis für die Zukunft der digitalen Medien. Ziel des Projekts „Datenraum Medien“ ist der Aufbau eines souveränen, dezentralen Datenökosystems, das Kooperation, Datensicherheit und KI-Anwendungen verbindet.

Beteiligt sind unter anderem ARD, ZDF, RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 und die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Gemeinsam mit der Initiative „MISSION KI“ entwickeln sie bis Herbst 2025 technische und organisatorische Grundlagen für eine branchenübergreifende Medieninfrastruktur. Danach soll entschieden werden, ob das Projekt ab 2026 dauerhaft betrieben wird.

Zu den Anwendungsszenarien zählen die Erkennung von Deepfakes, die gemeinsame Nutzung von KI-Sprachmodellen, personalisierte Inhalte oder die Verifizierung von Nachrichten. Daten bleiben dabei bei den jeweiligen Organisationen – mithilfe des Prinzips „Compute to Data“ kommt die Rechenleistung zur Information, nicht umgekehrt.

Die Initiative wird vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung gefördert und soll die digitale Wettbewerbsfähigkeit des Medienstandorts Deutschland stärken. Eine erste Ergebnisevaluation findet am 16. Oktober 2025 in München statt.

Weitere Informationen unter www.mission-ki.de

Quelle: ARD, MISSION KI

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel