Hagen. Nach überstandener Bauchspeicheldrüsenentzündung meldet sich Basketball-Bundestrainer Álex Mumbrú zurück im Dienst. Im Interview spricht er über seine Genesung, die EuroBasket 2025 und die nächsten Aufgaben der deutschen Nationalmannschaft.
Wenige Tage nach der erfolgreichen EuroBasket 2025, bei der Deutschland die Goldmedaille gewann, musste Mumbrú mit einer schweren Entzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nun befindet sich der Trainer wieder zuhause und auf dem Weg der Besserung: „Ich fühle mich besser, bin aber noch nicht bei 100 Prozent“, so Mumbrú. Zwei Wochen werde er voraussichtlich noch für die vollständige Erholung benötigen.
Vorbereitungen auf Länderspielfenster laufen
Trotz Krankenhausaufenthalt blieb Mumbrú im Austausch mit dem Team und verfolgte alle Spiele: „Ich hatte viel Zeit, um Statistiken zu analysieren und über neue Spieler nachzudenken.“ Mit Blick auf das nächste FIBA-Fenster stehen die Gegner Israel und Zypern auf dem Programm. Mumbrú ist zuversichtlich, dann wieder voll einsatzfähig zu sein.
Emotionale Rückschau auf Gold-Erfolg
Am meisten beschäftigt den Trainer, dass er den historischen Erfolg seines Teams nicht vor Ort feiern konnte. „Wir sind ein ganz besonderes Team. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen – nicht nur auf die Spieler, sondern auch auf alle, die drumherum arbeiten.“ Besonders hob er das Engagement der Spieler hervor, die abseits der EuroBasket in den Qualifikationsfenstern für das Nationalteam angetreten sind.
Ausblick auf die Zukunft
Neben den kurzfristigen Spielvorbereitungen plant Mumbrú bereits langfristig. Talente und neue Spieler stehen ebenso im Fokus wie die Rückkehr zur vollen Fitness. „Ich hoffe, dass wir bald in einer perfekten Situation sind – mit weniger Gewicht, aber voller Energie“, sagt er lachend.
Quelle: Deutscher Basketball Bund e. V., Foto: DBB/Camera 4
