Passau. Bei der Rallye Zentraleuropa 2025 konnte sich das tschechische Duo Jan Černý und Ondřej Krajča im Škoda Fabia RS Rally2 den Sieg in der WRC2-Wertung sichern. Auch in der WRC2-Challenger-Kategorie triumphierten sie – ein bemerkenswerter Erfolg für das Team Brynda Racing. Für Škoda ist es bereits der vierte WRC2-Saisonsieg mit einem anderen Fahrerteam.
Die Veranstaltung, die über drei Länder – Deutschland, Tschechien und Österreich – führte, gilt als eine der anspruchsvollsten Asphalt-Rallyes im Kalender. Schmale Feldwege, schnelle Landstraßen und wechselhafte Wetterbedingungen mit Regen, Nebel und Sonne forderten Mensch und Maschine.
Starke Nerven und saubere Fahrt bringen den Sieg
Černý und Krajča übernahmen nach dem Ausfall zweier Top-Teams am Samstag die Führung und hielten sie bis ins Ziel. „Manchmal ist die Straße sehr schmutzig, aber in der nächsten Kurve gibt es plötzlich null Haftung“, beschrieb Jan Černý die Herausforderungen. Für den 35-jährigen Tschechen war es der erste WRC2-Sieg überhaupt – ein emotionaler Moment nach schwierigen Rennen zuvor.
Ebenfalls im Škoda Fabia RS Rally2 erfolgreich: Die Italiener Roberto Daprà und Luca Guglielmetti, die trotz eines Zeitverlusts durch Reifenwechsel am Ende Platz drei in beiden Wertungen belegten. Daprà rückte dadurch auf Platz zwei der WRC2-Challenger-Gesamtwertung vor.
Wertvolle Punkte trotz Rückschlägen
Nikolay Gryazin und Konstantin Aleksandrov erlebten ein durchwachsenes Wochenende: Nach einem Reifenschaden und einem Unfall konnte ihr Team den Wagen reparieren. Sie erreichten am Sonntag Platz fünf in der WRC2-Challenger-Kategorie und sicherten sich wichtige Meisterschaftspunkte.
Die nächste Station der FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist die Rallye Japan vom 6. bis 9. November. Dort fällt die Entscheidung im Titelkampf der WRC2 Challenger, in dem mehrere Škoda-Piloten noch aussichtsreiche Positionen einnehmen.
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH. Foto: Škoda Auto

