Hannover. Mit einem sportlichen Höhepunkt startet das Handballjahr 2026 in der niedersächsischen Landeshauptstadt: Am Sonntag, 11. Januar, trifft die deutsche Nationalmannschaft in der ZAG Arena auf Vize-Weltmeister Kroatien – als letzte Standortprobe vor der EHF EURO 2026. Der Kartenvorverkauf beginnt am Donnerstag, 23. Oktober, um 12 Uhr auf dhb.de/tickets und an allen bekannten Vorverkaufsstellen von CTS Eventim.
Das Spiel gilt als Generalprobe für das EM-Turnier, das wenige Tage später in Dänemark beginnt. Bundestrainer Alfred Gislason will mit dem Doppelvergleich gegen Kroatien „absolutes Top-Niveau“ sichern. Bereits am 8. Januar tritt sein Team auswärts in Zagreb an, bevor es zum Rückspiel in Hannover kommt. Der Fokus liegt klar auf optimaler Vorbereitung, denn mit Spanien, Serbien und Österreich wartet eine anspruchsvolle Vorrundengruppe auf die DHB-Auswahl.
Hannover als bewährter Standort
Die ZAG Arena gehört zu den traditionsreichsten Spielorten im deutschen Handball. Schon 15 Länderspiele absolvierte das DHB-Team hier, zuletzt im März 2025 beim EM-Qualifikationssieg gegen Österreich. „Mit dem Heimspiel in Hannover können wir uns emotionalen Rückenwind holen“, sagt Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton.
Bereits 2024 traf Deutschland in der Olympia-Qualifikation und bei der EM-Hauptrunde auf Kroatien – beide Duelle gingen verloren. In Hannover stehen die Vorzeichen nun auf Revanche und Aufbruch Richtung EURO.
Auf dem Weg zur Heim-WM 2027
Das Spiel gegen Kroatien ist auch ein Meilenstein auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft 2027, bei der Hannover erneut Spielort sein wird. „Wir brauchen jetzt eine hohe Qualität – für die EURO genauso wie für 2027“, betont DHB-Sportvorstand Ingo Meckes. Kroatien, unter Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson, gehört nach dem starken WM-Auftritt im Januar zu den Favoriten auf den EM-Titel.
Tickets und Gruppenangebote sind über den offiziellen DHB-Ticketshop erhältlich. Handballfans in Hannover dürfen sich auf eine hochklassige Begegnung mit internationaler Besetzung freuen.
Quelle: Deutscher Handballbund e.V.
