Frankfurt am Main. Die KfW Bankengruppe hat am 23. Oktober 2025 eine Partnerschaftserklärung mit dem Landeskommando Hessen unterzeichnet. Damit engagiert sich die Förderbank künftig noch stärker für gesellschaftliche Resilienz und unterstützt aktiv Mitarbeitende beim Reservedienst.
Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften KfW IPEX-Bank und KfW Capital ist die KfW der Initiative „Partnerschaft Heimatschutz und Gesamtverteidigung“ beigetreten. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Wirtschaft zu stärken und einen Beitrag zur zivil-militärischen Zusammenarbeit zu leisten.
Freistellung für Reservistendienst wird offiziell geregelt
Kernpunkt der Vereinbarung ist die institutionalisierte Freistellung von KfW-Mitarbeitenden für Aus- und Fortbildungen im Rahmen des Reservedienstes. Was bislang in Einzelfällen möglich war, wird damit zu einer offiziellen Praxis. Die KfW bekräftigt damit ihr Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung.
„Als Bank aus Verantwortung übernehmen wir auch Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes – wirtschaftlich, gesellschaftlich und institutionell“, erklärte Bernd Loewen, Personalvorstand der KfW, bei der Unterzeichnung. Unterstützt wurde er von Belgin Rudack (KfW IPEX-Bank) und Alexander Thees (KfW Capital). Auch Brigadegeneral Holger Radmann begrüßte das Engagement der Bankengruppe.
Teil eines größeren Netzwerks
Mit dem Beitritt reiht sich die KfW in eine Gruppe von rund 400 hessischen Unternehmen ein, die den Heimatschutz fördern. Die Partnerschaft steht im Kontext einer strategischen Vernetzung von Bundeswehr und Zivilgesellschaft, um im Krisenfall reaktionsfähiger zu sein.
Weitere Informationen zum Engagement der KfW im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sind auf www.kfw.de abrufbar.
Quelle: KfW Bankengruppe.

