München. Zum bevorstehenden Monatswechsel vom 30. Oktober bis 2. November 2025 erwartet der ADAC ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen. Gründe sind unter anderem der Start der Herbstferien in Bayern, das Ferienende in mehreren anderen Bundesländern sowie zwei aufeinanderfolgende Feiertage.
Verkehrsspitzen rund um Reformationstag und Allerheiligen
Am Freitag, 31. Oktober, ist in vielen nord- und ostdeutschen Bundesländern Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag. Allerheiligen am Samstag, 1. November, betrifft hingegen Bundesländer wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. In Kombination mit den Ferien wird vielerorts ein verstärkter Reiseverkehr erwartet, insbesondere im Zeitraum vor den Feiertagen.
Die staureichsten Abschnitte betreffen vor allem die A1, A3, A5, A7, A8 und A9 sowie die Regionen Hamburg, Frankfurt und München. Auch auf Routen Richtung Alpen (A93, A95, A99) und Nord- und Ostsee ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Staugefahr auch im Ausland
Auch in den Alpenländern bleibt die Verkehrslage angespannt. Besonders betroffen sind die Brenner-, Fernpass- und Gotthard-Routen. Baustellen, Abfahrtssperren und die vollständige Sperrung des Mont-Blanc-Tunnels sorgen für zusätzliche Einschränkungen. Zudem kommt es an den Grenzen zu Österreich, Polen, Frankreich und Dänemark zu stichprobenartigen Kontrollen.
Herbstliche Witterung beachten
Der ADAC warnt vor Sichtbehinderungen durch Nebel sowie winterlichen Verhältnissen in höheren Lagen. Einige Alpenpässe wie die Silvretta-Hochalpenstraße sind bereits geschlossen. Winterreifen sind für Reisen in die Berge dringend empfohlen.
Weitere aktuelle Hinweise und Staumeldungen finden sich auf der ADAC-Website.
Quelle: ADAC
