Hannover. Vom 4. bis 23. November 2025 rückt der Niedersächsische Landtag mit der Ausstellung „Denkmalpflege. MehrWert als du denkst.“ die gesellschaftliche Bedeutung von Denkmälern in den Fokus. In der Portikushalle des Leineschlosses erwarten die Besucher eindrucksvolle Bilder und Texte, die verdeutlichen, welchen kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwert denkmalgeschützte Gebäude bieten.
Nur rund drei Prozent der Gebäude in Deutschland stehen unter Denkmalschutz – dennoch prägen sie das Bild ganzer Städte und Regionen. Sie stehen für Identität, Geschichte und Nachhaltigkeit. Denn im Vergleich zu Neubauten sind sie oft ressourcenschonender und gelten zugleich als Anziehungspunkte für den Tourismus.
Leineschloss als Symbol für gelebte Geschichte
Landtagspräsidentin Hanna Naber betont die Verbindung von Baugeschichte und Demokratie: „Die Geschichte eines Gebäudes prägt das Bewusstsein all derjenigen, die sich darin aufhalten, arbeiten oder leben. Das gilt auch für das Leineschloss: Das Landtagsgebäude hatte bereits vielfältige Funktionen – und ist heute das Haus der niedersächsischen Demokratie.“
Grundlage der Ausstellung sind Essays aus dem Magazin MehrWert, die Denkmalschutz aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten – vom Klimaschutz über gesellschaftliche Identität bis zur Stadtentwicklung.
Ausstellungseröffnung mit hochkarätigem Podium
Die feierliche Eröffnung findet bereits am 3. November um 18 Uhr mit geladenen Gästen in der Portikushalle des Landtages statt. Nach der Begrüßung durch Hanna Naber spricht Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, zur Frage „Wie wär’s mit mehr Reichtum dank Kulturerbe?“.
Es folgt ein Podiumsgespräch unter dem Titel „Heute eigentlich schon an morgen gedacht?“ mit:
- Prof. Dr. Joachim Schachtner, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium
- Dr. Thela Wernstedt, Präsidentin der Klosterkammer Hannover
- Robert Marlow, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen
Medienschaffende sind eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten. Eine Anmeldung ist per E-Mail an [email protected] erforderlich.
Quelle: Niedersächsischer Landtag
