Die Bundesregierung plant steuerliche Anreize für die sogenannte „Aktivrente“, um ältere Menschen zur weiteren Erwerbstätigkeit zu motivieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Gruppe der arbeitenden Ruheständler bereits heute größer als oft angenommen.
Erste Ergebnisse des Mikrozensus 2024 zeigen, wie viele Rentnerinnen und Rentner in Deutschland derzeit aktiv am Arbeitsleben teilnehmen und welche Unterschiede es zwischen den Geschlechtern gibt.
13 Prozent der Senioren im Erwerbsleben
Laut den Erstergebnissen des Mikrozensus 2024 waren 13 Prozent der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren in Deutschland erwerbstätig. Diese Zahl belegt, dass viele Menschen auch nach dem offiziellen Renteneintritt weiterhin einer Arbeit nachgehen.
Die geplante „Aktivrente“ soll das Arbeiten ab dem kommenden Jahr durch Steuervorteile noch attraktiver gestalten und somit einen Beitrag zur Abmilderung des Fachkräftemangels leisten.
Männer arbeiten deutlich häufiger in der Rente
Bei der Erwerbstätigkeit von Rentnern zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer mit einer Altersrente sind mit 16 Prozent deutlich häufiger einer Arbeit nachgegangen als Frauen. Bei den Rentnerinnen lag die Erwerbstätigkeitsquote in der Altersgruppe von 65 bis 74 Jahren bei 10 Prozent.
Die vollständigen Daten und weitere Statistiken zur Erwerbstätigkeit im Rentenalter sind auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes zu finden.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis).
