Ute Groth, Gesellschafterin der Hartplatzhelden gGmbH und langjährige Aktivistin im Amateursport, wurde für ihre Verdienste um das Ehrenamt und den Frauenfußball mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Die Auszeichnung wurde ihr am 13. Oktober in Düsseldorf überreicht.
Ihr jahrzehntelanges Engagement, insbesondere im Mädchen- und Frauenfußball, wurde damit offiziell anerkannt.
Einsatz für Mädchen- und Frauensport gewürdigt
Die Auszeichnung, überreicht durch den Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, würdigt das jahrzehntelange ehrenamtliche Wirken von Ute Groth. Ihre Tätigkeiten reichen von der Arbeit als Kinder- und Jugendtrainerin beim Deutschen Fußball Bund (DFB) bis zur Leitung des Breitensportvereins DJK TUSA 06 Düsseldorf, dessen Vorsitzende sie seit 2007 ist. Der Verein ist insbesondere für seine große Abteilung im Mädchenfußball bekannt.
Unter ihrer Regie wurden wichtige Initiativen wie der „TUSA Girls Cup“ und der „Düsseldorfer Mädchenfußball-Grundschulcup“ ins Leben gerufen. Durch ihren Einsatz stieg die Zahl der Juniorinnen, und der Verein verzeichnete selbst während der Corona-Pandemie wachsende Mitgliederzahlen. Dr. Steffen Wenzel, Geschäftsführer der Hartplatzhelden gGmbH, bezeichnete Groth als „Vorbild für ehrenamtliches Engagement an der Basis“.
Motivation: Mitwirken und Lernen in der Gesellschaft
Ute Groth selbst sieht ihre Motivation in dem Wunsch, „Mitwirken, gestalten, Entwicklungen beeinflussen und immer wieder Lernen“ zu können. Sie betont die gesellschaftliche Bedeutung von Sportvereinen als „Orte des Zusammentreffens, der Gespräche, des Kennenlernens“ in einer zunehmend virtuellen Welt.
Neben ihrem direkten Vereinsengagement setzt sich Groth durch Vorträge, Interviews, Podcasts und Lobbyarbeit auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene für die Belange des Amateursports, der Vereine und für Gleichstellung ein. Ein breiteren Bekanntheitsgrad erlangte sie bereits 2019, als sie als Kandidatin für das Amt der DFB-Präsidentin antrat und damit die Debatte um Frauen in Führungspositionen im größten deutschen Fußballverband anstieß.
Quelle: Hartplatzhelden gGmbH. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young (Ute Groth und Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller)
