München, 5. November 2025 – Die BMW Group trotzt geopolitischen Herausforderungen und schwankenden Märkten: Im dritten Quartal 2025 erzielte der Konzern ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 2,33 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 178 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch die EBT-Marge legte mit 7,2 % deutlich zu.
Besonders stark präsentierte sich der Absatz: 588.140 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce wurden im Q3 ausgeliefert – ein Plus von 8,7 %. Elektrofahrzeuge (BEV) trugen mit einem Anteil von 18 % am Gesamtabsatz entscheidend zum Wachstum bei. In Europa lag der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge sogar bei 40,9 %.
„Unser breites Antriebsportfolio und technologieneutraler Ansatz zahlen sich aus“, sagte Vorstandschef Oliver Zipse. „BMW M und unsere E-Modelle sind die Wachstumstreiber.“
BMW iX3 übertrifft Erwartungen
Der neue vollelektrische BMW iX3 aus der „Neuen Klasse“, der 2026 auf den Markt kommt, stößt bereits jetzt auf hohe Nachfrage. Die Vorbestellungen übertreffen laut BMW „deutlich die Erwartungen“. Mit diesem Modell leitet der Hersteller die nächste Phase seiner Elektrifizierungsstrategie ein – insgesamt sollen bis 2027 rund 40 neue oder überarbeitete Modelle erscheinen.
Investitionen gehen zurück, Free Cashflow steigt
Trotz Produktoffensive reduzierte BMW die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Investitionen deutlich – der Free Cashflow des Automobilsegments erreichte 2,7 Milliarden Euro. Auch die EBIT-Marge im Automobilbereich stabilisierte sich im Zielkorridor bei 5,9 %.
Ausblick 2025 bleibt stabil
Für das Gesamtjahr erwartet BMW weiterhin ein leichtes Absatzplus. Die EBIT-Marge im Segment Automobile wird zwischen 5 und 6 % liegen, der Free Cashflow bei über 2,5 Milliarden Euro. Trotz rückläufigem Geschäft in China (+11,2 %) kompensieren Europa (+8,6 %) und die USA (+9,5 %) diese Entwicklung erfolgreich.
BMW bleibt damit ein verlässlicher Akteur im Premiumsegment – technologisch innovativ, bilanziell stark und mit Blick auf eine nachhaltige Mobilitätszukunft.
