Zwei Überwachungskameras an einer grauen Wand mit Kabeln und einem Anschlusskasten.

CDU fordert mehr Transparenz im Netz – Digitaler Verbraucherschutz soll gestärkt werden

Anzeige

Berlin. Beim Verbrauchertag 2025 des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat sich CDU/CSU-Politiker Sebastian Steineke für einen modernen Verbraucherschutz im digitalen Raum ausgesprochen. Hintergrund ist der aktuelle Verbraucherreport 2025, der ein klares Misstrauen vieler Menschen gegenüber Online-Angeboten offenbart.

Nur 40 Prozent der Befragten fühlen sich laut Report im digitalen Alltag gut geschützt. Über 80 Prozent wünschen sich mehr Verantwortung von Politik und Wirtschaft. Besonders im Fokus stehen sogenannte „Dark Patterns“ – manipulative Designs, die Nutzer zum Beispiel beim Online-Shopping oder bei App-Einstellungen bewusst in die Irre führen. Für Steineke ist klar: „Wir brauchen klare Regeln gegen Täuschung, aber keine Überregulierung.“

Vertrauen schaffen ohne Innovation zu bremsen

Die CDU/CSU-Fraktion setzt beim digitalen Verbraucherschutz auf mehr Transparenz. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen nachvollziehen können, wie Empfehlungen oder Preise zustande kommen. Gleichzeitig betont Steineke die Bedeutung von Bildung: Die Kompetenzen im Umgang mit Medien, Daten und Künstlicher Intelligenz müssten gezielt gefördert werden, um eine selbstbestimmte Nutzung digitaler Angebote zu ermöglichen.

Digitaler Verbraucherschutz müsse als Standortvorteil begriffen werden – nicht als Innovationsbremse.

Langfristig sollen klare Regeln, transparente Prozesse und mehr Bildung dazu beitragen, Vertrauen im digitalen Raum zu stärken.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel