Rüsselsheim. Beim Saisonfinale der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2025 in Bahrain konnte das Team PEUGEOT TotalEnergies sein Potenzial nicht wie erhofft ausschöpfen. Trotz eines starken Qualifyings und solider Pace reichte es auf dem Sakhir Circuit bei über 40 Grad Celsius nur zu Platz neun und zehn für die beiden Peugeot 9X8. Das Ziel „Top 5“ wurde klar verfehlt.
Nach einem Start aus der zweiten Reihe konnten Loïc Duval und Paul Di Resta zunächst gut mithalten. Besonders Nachwuchsfahrer Théo Pourchaire überzeugte mit Führungsrunden bei seinem Debüt. Dennoch machten zwei späte Safety-Car-Phasen alle strategischen Hoffnungen zunichte. Peugeot rutschte durch unglücklich getimte Boxenstopps um mehrere Plätze zurück.
Peugeot WEC Bahrain 2025: Saisonanalyse und Ausblick auf 2026
„Wir hatten das Tempo, aber nicht das nötige Rennglück“, resümierte Technikdirektor Olivier Jansonnie. Auch Di Resta zeigte sich enttäuscht: „Wir waren gut platziert, aber es sollte heute nicht sein.“ Für Pourchaire hingegen stand vor allem das Lernen im Vordergrund. Das Ziel für 2026: angreifen.
Mit insgesamt zehn Top-10-Platzierungen, zwei Podien und zwölf Hyperpoles zeigt die Bilanz von Peugeot Fortschritt – auch wenn der große Durchbruch noch aussteht. In der Herstellerwertung beendet Peugeot die Saison vorläufig auf Rang sieben.
Das Team fokussiert sich nun auf die Tests mit dem Hypercar für 2026 – mit dem klaren Ziel: zurück an die Spitze.
