Vermisstensuche geübt: 150 Einsatzkräfte proben Ernstfall in Emstek

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Emstek. Am Samstag, den 8. November, fand im Ortsteil Garthe eine großangelegte Übung der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta statt. Ziel war es, den Ablauf einer strukturierten Vermisstensuche unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Im Szenario galt ein neun Jahre altes Mädchen aus einer Jugendfreizeitgruppe als vermisst.

Das Übungsgebiet umfasste ein großflächiges Waldstück sowie ein angrenzendes Gewässer. An der Übung beteiligten sich neben der Polizei auch die freiwilligen Feuerwehren aus Emstek und Cappeln, das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Rettungsdienst, die Rettungshundestaffel Weser-Ems sowie die Psychosoziale Notfallversorgung. Auch Jugendliche der DLRG Garrel und weitere Freiwillige waren in die Übung eingebunden, um die Situation möglichst realitätsnah zu simulieren.

Koordinierte Zusammenarbeit im Fokus

Nach mehrstündiger Suche konnte das vermisste Mädchen unversehrt aufgefunden werden – ein positives Ergebnis für die Einsatzkräfte und das Trainingsziel. Insgesamt nahmen rund 150 Personen an der koordinierten Suchaktion teil. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta lobte ausdrücklich das Engagement der Ehrenamtlichen und die reibungslose Kooperation aller beteiligten Organisationen. Solche Übungen dienen nicht nur der Verbesserung der Abläufe, sondern auch der Stärkung des regionalen Katastrophenschutzes.

Reale Szenarien im geschützten Rahmen – die Polizei setzt auf regelmäßige Übungen zur Einsatzoptimierung.

In Zukunft sollen ähnliche Übungen auch in anderen Bereichen durchgeführt werden, um für Notfälle bestmöglich vorbereitet zu sein. Die Polizei betont die Wichtigkeit der Vernetzung aller Hilfseinrichtungen und den Wert ehrenamtlicher Beteiligung bei Einsätzen.

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