Firmeninsolvenzen in der Region auf höchstem Wert seit 2012

Zahl der Regelinsolvenzen im Oktober 2025 um 6,5 Prozent gestiegen

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Wiesbaden. Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist im Oktober 2025 erneut gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm sie gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,5 Prozent zu. Die Tendenz zeigt damit eine Fortsetzung des bereits seit Monaten beobachteten Aufwärtstrends bei den Insolvenzen.

Wie Destatis weiter mitteilt, ist bei der Interpretation der Zahlen zu berücksichtigen, dass Insolvenzanträge erst nach der ersten gerichtlichen Entscheidung in die Statistik eingehen. Der tatsächliche Antragstermin kann daher bis zu drei Monate früher liegen.

Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen bereits im August gestiegen

Auch für August 2025 liegen nun detaillierte Zahlen vor: Unternehmensinsolvenzen stiegen hier um 12,2 Prozent, Verbraucherinsolvenzen um 8,1 Prozent im Vergleich zum August 2024. Dies bestätigt den allgemeinen Trend wachsender finanzieller Belastungen im unternehmerischen wie privaten Bereich.

Gründe für die steigende Zahl an Insolvenzen sehen Experten unter anderem in anhaltend hohen Finanzierungskosten, Material- und Energiekosten sowie einem schwankenden Konsumklima.

Weitere Daten und Analysen

Ausführliche Zahlen zu Insolvenzentwicklungen auf Monats- und Quartalsebene stellt das Statistische Bundesamt auf seiner Website bereit unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

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