SPVGG GREUTHER FÜRTH

SpVgg Greuther Fürth bilanziert: Jahresfehlbetrag trotz stabiler Eigenkapitalquote

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Fürth. Die SpVgg Greuther Fürth hat im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am Montagabend die Geschäftszahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2024/2025 vorgestellt. Der fränkische Zweitligist meldet dabei ein herausforderndes wirtschaftliches Ergebnis mit einem Jahresfehlbetrag von 4,7 Millionen Euro. Trotz negativer Effekte bleibt die Eigenkapitalquote stabil bei 27 Prozent.

Ursächlich für das negative operative Ergebnis von -2,8 Millionen Euro waren insbesondere rückläufige Medienerlöse sowie geringere Einnahmen aus Spielertransfers. Zusätzlich schlugen einmalige Abfindungszahlungen in Höhe von 1,9 Millionen Euro negativ zu Buche. Nach Verrechnung mit Gewinnvortrag und Genußrechten weist die Bilanz der Spielvereinigung einen moderaten Verlust von 100.000 Euro aus.

Einnahmenrückgang trotz gestärkter Fanbasis

Seit drei Spielzeiten verzeichnet der Verein rückläufige Erträge aus Medienverwertung (minus 3,2 Millionen Euro) und Transfers (minus 2,9 Millionen Euro). Dem gegenüber stehen steigende Umsätze aus Vermarktung, Ticketing, Events und Merchandising, die um 2,1 Millionen Euro zulegen konnten. Dennoch sank der Gesamtumsatz von 34,9 auf 33,7 Millionen Euro.

„Fußball ist unser Kerngeschäft – und nur wenn der Fußball gesund ist, ist auch die Spielvereinigung gesund“, betonte Geschäftsführer Holger Schwiewagner. Man habe in Nachwuchsarbeit und Kaderstruktur gezielt investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Schwiewagner zeigte sich überzeugt, dass diese Maßnahmen mittelfristig Früchte tragen werden, auch wenn Ergebnisse nicht sofort sichtbar seien.

Weitere Informationen zum Verein finden sich unter www.sgf1903.de.

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