Wiesbaden. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland sind im Oktober 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit setzt sich der Trend rückläufiger Preise bereits den achten Monat in Folge fort.
Im Vergleich zum September 2025 stiegen die Erzeugerpreise allerdings leicht um 0,1 Prozent. Die Preisentwicklung auf Erzeugerebene gilt als ein Frühindikator für die allgemeine Preisentwicklung, da sie sich oft auf Verbraucherpreise auswirkt.
Preisrückgang besonders bei Energie spürbar
Auch wenn die detaillierten Branchendaten in dieser Kurzmeldung nicht enthalten sind, deuten frühere Auswertungen darauf hin, dass insbesondere sinkende Energiepreise zu dieser Entwicklung beigetragen haben dürften. Bereits in den Vormonaten waren vor allem Gas und Strom preisdämpfend auf den Index gewirkt.
Stabilisierung möglich, Entwicklung bleibt volatil
Der minimale Anstieg im Vergleich zum September könnte auf eine beginnende Stabilisierung hinweisen. Wie sich die Preisentwicklung weiter gestaltet, hängt maßgeblich von den internationalen Rohstoffmärkten, der Energienachfrage im Winter und den konjunkturellen Rahmenbedingungen ab.
