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DFB zieht positive Bilanz im Kampf gegen Rassismus im Amateurfußball

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Berlin. Nach drei Jahren Laufzeit endet das bundesweite Anti-Rassismus-Projekt des Deutschen Fußball-Bundes im Amateurfußball mit einer positiven Bilanz. Bei einer Abschlussveranstaltung im Stadion An der Alten Försterei präsentierte der DFB am 24. November 2025 die Ergebnisse der gemeinsamen Initiative mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) und Makkabi Deutschland.

Ziel des Projekts war es, Vereine mit praxisnahen Maßnahmen im Umgang mit Rassismus zu stärken. In der Pilotregion des NOFV wurden über 75 Maßnahmen umgesetzt und mehr als 1150 Vereinsvertreter*innen erreicht. Die Evaluation spricht für sich: 85 Prozent der Teilnehmenden bewerten die Angebote positiv, 86 Prozent fühlen sich kompetenter im Umgang mit Diskriminierung, und 87 Prozent würden die Maßnahmen weiterempfehlen.

Strukturen für Vielfalt und Respekt

„Beim Fußball begegnen sich Woche für Woche Millionen Menschen. Genau deshalb müssen wir Strukturen schaffen, die Rassismus keinen Platz lassen“, betont DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann. Mit dem Projekt will der DFB nicht nur sensibilisieren, sondern auch dauerhafte Strategien etablieren.

Die Initiative bestand aus zwei Säulen: einer Fanaktion unter dem Motto „Fußballzeit ist die beste Zeit gegen Rassismus“ und einem Maßnahmenpaket für Vereine. Auf der Abschlussveranstaltung diskutierten Vertreter aus Politik, Sport und Zivilgesellschaft über Erfahrungen und Perspektiven – darunter auch Natalie Pawlik (Beauftragte der Bundesregierung für Integration) und Alon Meyer (Makkabi Deutschland).

Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen künftig bundesweit in die Vereinsarbeit eingebunden werden.

Weitere Informationen gibt es beim Deutschen Fußball-Bund.

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