Rheine. Für die SAMs aus Rheine – Schülerinnen als Multiplikatorinnen – wurde die viertägige Berlinfahrt zum unvergesslichen Höhepunkt ihrer Ausbildung. Vom Jugendzentrum Jakobi aus startete die Gruppe Richtung Hauptstadt. Dort erlebten die Jugendlichen eine vielseitige Mischung aus Kultur, Geschichte und Begegnungen.
Gleich am ersten Abend besuchte die Gruppe das Musical „Romeo und Julia – Liebe ist alles“ im Theater des Westens. Anfangs noch skeptisch, zeigten sich die Teilnehmenden schnell begeistert von Choreografie und Gesang. Der gemeinsame Besuch wurde zum Lieblingsmoment des Tages.
SAMs erleben Berlin hautnah
Am zweiten Tag widmeten sich die Jugendlichen Themen wie Gewaltprävention und FASD. Rund um das „Denkmal der Freude“ kamen sie mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch – darunter viele internationale Gäste. Besonders eindrucksvoll: Der spontane Auftritt des bekannten Webvideo-Creators „MrBerlinParty“, der am Alexanderplatz kurzerhand ein kleines Straßen-Event mit der Gruppe initiierte.
Historisch wurde es am dritten Tag: Die Besichtigung eines ehemaligen „Geisterbahnhofs“ der Berliner Mauer inklusive Vortrag über Fluchtversuche und Zeitzeugenberichte hinterließ tiefe Eindrücke. Danach ging es für die Gruppe zum Einkaufszentrum „Alexa“ und später auf nächtliche Stadttour mit Stopps am Reichstag, der Museumsinsel und dem Sony Center, wo sogar ein spontanes Klavierkonzert entstand. In der Jugendherberge klang der Abend mit Spielen und viel Gelächter aus.
Am Freitagmorgen hieß es Abschied nehmen. Doch auch wenn sich die Teilnehmerinnen erst kurz vor der Fahrt kennengelernt hatten, entstand eine enge Gemeinschaft. Neue Freundschaften wurden geschlossen, viele davon dürften länger halten. Ein herzliches Dankeschön ging an die vier engagierten Teamerinnen Wiebke, Jana, Anna und Angelique, die die Fahrt mit großem Einsatz begleiteten.
Die SAMs freuen sich bereits auf eine mögliche Wiederholung im kommenden Jahr.

