Person, die ein Smartphone mit einer App zur Abfallentsorgung in der Hand hält, während sie auf einen Tisch schaut.

Landkreis Osnabrück: Abfuhrkalender wird digital – Jugendförderpreis würdigt Engagement

Osnabrück. Zwei Entwicklungen prägen das Jahresende im Landkreis Osnabrück: Die AWIGO-Abfuhrkalender Digitalisierung 2026 markiert einen wichtigen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit, während der Jugendförderpreis 2025 herausragendes ehrenamtliches Engagement junger Menschen würdigt. Beide Initiativen zeigen, wie sich Verwaltung und Zivilgesellschaft aktiv für Umweltbewusstsein und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

Die AWIGO Abfallwirtschaft kündigt an, den jährlich versandten gedruckten Abfuhrkalender ab 2026 nicht mehr automatisch per Post zu verschicken. Statt rund 188.000 Papierexemplare sollen künftig digitale Lösungen genutzt werden. Der Ressourcenverbrauch könne damit deutlich reduziert werden, betont Geschäftsführer Christian Niehaves. Bürgerinnen und Bürger können ihre individuellen Abfuhrtermine künftig über die AWIGO-App oder unter www.awigo.de abrufen. Dort lassen sich personalisierte Kalender als PDF oder ICS-Datei erstellen, abspeichern oder in eigene Smartphone-Kalender integrieren.

AWIGO-Abfuhrkalender Digitalisierung 2026: Nachhaltig, flexibel und serviceorientiert

Für Menschen ohne Internetzugang bleibt ein analoges Angebot bestehen: Gedruckte Kalender können kostenlos über ein Onlineformular oder telefonisch bestellt werden. Die telefonische Bestellung wird demnächst durch einen Voice-Bot unterstützt. Für Senioren sei der digitale Wandel ebenfalls machbar, meint Martin Lauxtermann vom Seniorenbeirat60+ der Stadt Georgsmarienhütte. Er verweist auf die Bedeutung von Umwelt- und Ressourcenschutz und bietet zugleich Unterstützung für ältere Bürgerinnen und Bürger an.

Mit dieser Umstellung folgt die AWIGO dem Beispiel anderer Kommunen wie Münster oder Bielefeld, die gedruckte Abfuhrkalender bereits abgeschafft haben. Der Wandel unterstreicht die Bedeutung digitaler Verwaltungsangebote sowie die Verantwortung gegenüber Klima und Umwelt.

Jugendförderpreis würdigt soziales Engagement junger Menschen

Ebenfalls im Landkreis Osnabrück wurde der Jugendförderpreis 2025 verliehen. Im Besucherzentrum von Museum & Park Kalkriese ehrte der Jugendring Osnabrücker Land e. V. am 28. November Projekte, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche einsetzen. Dank der Unterstützung durch die Westenergie AG und des Landkreises konnten Geldpreise in Höhe von insgesamt 4.000 Euro vergeben werden.

Der erste Platz ging an die Jugendfußballmannschaften des TuS Glane für ihr Projekt „Kinder helfen Kindern – spendet Pfand für Isabella“. Mit kreativen Spendenaktionen sammelten die Jugendlichen über 13.000 Euro, um ein dringend benötigtes Medikament für die schwer erkrankte Tochter eines Jugendtrainers zu finanzieren.

Den zweiten Platz belegten junge Menschen des Jugendkulturzentrums B ZEHN in Melle. Sie entwickelten unter dem Titel „Safe Places“ eine Ausstellung, die persönliche und gesellschaftliche Schutzräume thematisierte. Platz drei erhielt Madeleine Große-Kettler vom SV Bad Laer, die eine inklusive Sportgruppe für Kinder und Jugendliche leitet und damit Vielfalt sowie gemeinsames Lernen fördert.

Wertschätzung für lokale Initiativen

Alle Bewerberinnen und Bewerber konnten ihre Projekte während der Veranstaltung vorstellen und erhielten – je nach Platzierung – Preisgelder zwischen 300 und 50 Euro. Unterhaltsame Beiträge wie die BigBand der Angelaschule sowie die Show von „Roy der Funkendrache und Timbard Kinnbart“ begleiteten die Verleihung.

Mit der AWIGO-Abfuhrkalender Digitalisierung 2026 und der Würdigung junger Ehrenamtlicher zeigt der Landkreis Osnabrück, wie sich nachhaltige Modernisierung und gesellschaftliches Engagement sinnvoll ergänzen.

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