Volles Haus beim Fliegerclub Haren-Dankern: Auf Einladung der Flugschule Dankern in Kooperation mit dem Verein reiste Saskia Maack von der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) extra aus Frankfurt an. Vor rund 30 Pilotinnen und Piloten referierte die FIS-Spezialistin über die Aufgaben des Flight Information Service (FIS) und bot damit Informationen zur Flugsicherheit aus erster Hand. Der Informationsabend wurde speziell organisiert, um den aktiven Fliegern in der Region wichtige Hinweise für die Flugpraxis zu geben.
Helfende Hand im Funkverkehr
Der Fluginformationsdienst in Langen (Frankfurt) steht Pilotinnen und Piloten während des Fluges über Funk zur Seite. Die Mitarbeiter helfen bei navigatorischen Problemen, geben Auskunft darüber, ob Flugbeschränkungsgebiete wie die Nordhorn-Range oder die WTD91 aktiv sind, und warnen vor sich gefährlich annähernden Luftfahrzeugen. Die FIS-Spezialistin berichtete, dass zwar echte Notfälle schon erlebt wurden, die meisten Vorkommnisse aber glimpflich ausgingen. Die zentrale Botschaft: FIS hilft gerne und möchte alle Pilotinnen und Piloten sicher ans Ziel bringen.
Gute Flugvorbereitung bleibt unerlässlich
Wichtig in der Zusammenarbeit zwischen Pilot und FIS ist laut Maack eine gute Flugvorbereitung durch die Besatzung selbst. Der Fluginformationsdienst könne weder ein komplettes Wetterbriefing noch einen Check der wichtigen Streckeninformationen (NOTAM) ersetzen. Dennoch riet sie abschließend, jegliche Berührungsängste zu vermeiden: Die DFS möchte Fliegern jederzeit aktiv helfen.
