Meppen. Mit der neuen Wettbewerbsrunde von Jugend forscht Emsland ist der Startschuss für zahlreiche Forschungsprojekte junger Talente gefallen. Unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektive“ konnten Nachwuchsforschende bis Ende November ihre Themen anmelden. Der Landkreis Emsland, der den Regionalwettbewerb ausrichtet, verzeichnet erneut ein hohes Niveau der eingereichten Projekte.
Landrat Marc-André Burgdorf betont die Bedeutung des Wettbewerbs. Ziel sei es, besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern und Jugendliche langfristig für MINT-Themen zu begeistern. Auch Schuldezernent Martin Gerenkamp hebt hervor, dass das Motto für die große thematische Vielfalt stehe und junge Menschen ergebnisoffen an Wissenschaft heranführe. Der regionale Wettbewerbsleiter Siegfried Wigger ergänzt, dass die sieben Fachgebiete von Arbeitswelt über Mathematik/Informatik bis Technik genügend Raum für Entdeckergeist bieten.
Jugend forscht Emsland setzt auf Vielfalt und Forschungstiefe
An der 61. Wettbewerbsrunde nehmen Jugendliche ab 15 Jahren in der Sparte Jugend forscht teil, während jüngere Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4 in der Sparte Jugend forscht junior starten. Nach der Themenwahl beginnt nun die mehrwöchige Forschungsphase, in der experimentiert wird, bevor Anfang Januar die schriftlichen Projektarbeiten eingereicht werden müssen.
Beispiele aus vergangenen Wettbewerbsrunden zeigen, wie breit das Spektrum der Arbeiten ist. Dazu gehörten Projekte zu erneuerbaren Energien, Robotik, innovativen KI-Anwendungen oder technischen Hilfen für Menschen mit Behinderung. So qualifizierten sich Lotte Luise Goldenstein und Finja Harms vom Gymnasium Papenburg mit einem smarten Rollstuhl für den Bundeswettbewerb 2024.
Nächste Schritte im Wettbewerb
Die Regionalwettbewerbe starten ab Februar 2026. Die jungen Talente präsentieren ihre Ergebnisse vor Jury und Öffentlichkeit. Erfolgreiche Projekte werden zu den Landeswettbewerben im März und April weitergeleitet. Das Bundesfinale findet vom 28. bis 31. Mai 2026 statt.
Der Landkreis Emsland engagiert sich seit Jahrzehnten als Pateninstitution. Er organisiert den Regionalwettbewerb für die Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück und zählt damit zu bundesweit mehr als 180 Institutionen, die Jugend forscht auf allen Wettbewerbsebenen unterstützen.