Kann große Mengen maritimen Mülls recyceln - und dabei CO2-Zertifikate generieren: Das Müllsammelschicff "SeeElefant" (hier mit offenem Bauch dargestellt). / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/153808 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

SeeElefant erhält CO2-Zertifikate

München. Das Umweltprojekt SeeElefant, initiiert von One Earth – One Ocean e.V., erzielt bedeutende Fortschritte im Bereich maritimes Recycling. Laut einer Bestätigung des Klimaspezialisten South Pole können durch das innovative Konzept bis zu 32.000 CO2-Zertifikate jährlich generiert werden. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Projekts dar, das darauf abzielt, Kunststoffabfälle effektiv wiederzuverwerten.

Revolution im Plastikmüll-Recycling

Das Projekt SeeElefant sieht die Umwandlung eines Massengutfrachters in ein multifunktionales Recycling-Schiff vor. Es werden integrierte Verarbeitungs-, Sortier- und Recyclinganlagen an Bord entstehen, die es ermöglichen, land- und meerbasierte Kunststoffabfälle nachhaltig zu verarbeiten. Dadurch wird nicht nur der Müll reduziert, sondern auch die Recyclingkapazitäten weltweit erhöht.

Die Flexibilität dieser Systeme ist entscheidend: Die SeeElefanten können in Gebieten eingesetzt werden, die über unzureichende Kapazitäten zur Abfallverwertung verfügen. Geplant sind mehrere SeeElefanten, die in verschiedenen Regionen der Erde agieren sollen. Damit wird das Projekt zu einem zentralen Element in der Bekämpfung der weltweiten Plastikmüllkrise.

Dreijährige Demonstration im Mittelmeer

Für 2027 ist die erste praktische Verwendung des SeeElefanten im Mittelmeer vorgesehen, wo eine dreijährige Demonstrationstour durchgeführt werden soll. Während dieser Tour werden nicht nur Kunststoffabfälle verarbeitet, sondern auch öffentliche Schulungsprogramme angeboten. Themen wie Kunststoffvermüllung, Kreislaufwirtschaft und KI-gestützte Sortiertechnologien werden im Fokus stehen.

Die aktuelle Bestätigung von South Pole ist ein richtungsweisender Meilenstein für das Projekt. Sie eröffnet möglicherweise neue finanzielle Perspektiven durch die Monetarisierung der Zertifikate, die zur Deckung der Betriebs- und Wartungskosten beitragen kann. Dadurch steigt die Attraktivität des Projekts auch für Investoren.

„Die Einschätzung von South Pole ist für unser Projekt SeeElefant ein echter Quantensprung“, sagt Günther Bonin, Gründer von oeoo. „Sie bestätigt die wirtschaftliche Tragfähigkeit und stärkt unser Vertrauen in den eingeschlagenen Weg vom Müllsammler zum Systemanbieter in Sachen maritimes Recycling.“

Die Projektleiter betonen ebenfalls die positive Wirkung der Zertifizierung auf die Planungssicherheit und die Fundamentierung des Betriebs.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Der SeeElefant zum maritimen Recycling hat das Potenzial, nicht nur das Bewusstsein für Plastikabfall zu schärfen, sondern auch eine Brücke zwischen Technologie und Natur zu schlagen. Mit einem klaren Ziel vor Augen, die Gewässer weltweit von Plastikmüll zu befreien, ist das Projekt ein Schritt in die richtige Richtung.

Die regionale Einordnung des Projekts in München und Kiel zeigt das Engagement von One Earth – One Ocean e.V., innovative Lösungen zur Müllvermeidung zu finden. Die Implementierung des SeeElefanten könnte einen entscheidenden Beitrag zur globalen Abfallwirtschaft leisten und gleichzeitig das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für die Notwendigkeit von Recyclingmaßnahmen stärken. Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Zielen von One Earth – One Ocean e.V. finden Sie auf oeoo.world.

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