Hamburg. Die Teilnehmerzahlen des renommierten Schülerwettbewerbs „Jugend forscht“ sind in der 61. Wettbewerbsrunde stark angestiegen. Insgesamt haben sich mehr als 11.300 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet, was die ungebrochene Anziehungskraft dieses Wettbewerbs belegt. Die Fokus-Keyphrase „Jugend forscht Anmeldungen“ beschreibt präzise den Anstieg der Beteiligung in diesem Jahr.
Mehr Anmeldungen für Jugend forscht!
Die aktuelle Runde von „Jugend forscht“ verzeichnet einen Anstieg der Anmeldungen um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V., freut sich über die positive Entwicklung: „Das Ergebnis beweist die ungebrochene Attraktivität von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb.“ Insgesamt registrierten sich 11.327 junge Forscherinnen und Forscher, die 6.302 Forschungsprojekte ins Rennen schicken.
Elf Bundesländer haben Zuwächse bei den Anmeldezahlen verzeichnet. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit einem bemerkenswerten Anstieg von 69,3 Prozent, gefolgt von Niedersachsen (19,6 Prozent) und Bayern (19,0 Prozent). Zudem zeigt die Teilnehmerstatistik einen hohen Anteil an Mädchen: 41,0 Prozent der Anmeldungen kommen von Jungforscherinnen, was den zweithöchsten Wert in der Geschichte des Wettbewerbs darstellt.
Fachgebiete im Fokus
Die beliebtesten Fachgebiete in diesem Jahr sind deutlich erkennbar. Mit 23,6 Prozent der Anmeldungen liegt die Biologie an der Spitze, gefolgt von Technik (19,1 Prozent) und Chemie (16,3 Prozent). Auch die Themen Arbeitswelt (14,1 Prozent) und Physik (12,6 Prozent) erfreuen sich großer Beliebtheit.
Dr. Bönsch hebt die gesellschaftliche Bedeutung solcher Wettbewerbe hervor: „Wenn wir als Gesellschaft unsere Zukunft erfolgreich gestalten wollen, benötigen wir junge Menschen mit Innovationsgeist und Problemlösungskompetenz.“ Der Wettbewerb bietet den Teilnehmenden eine wertvolle Plattform, um ihre MINT-Kompetenzen zu erweitern und frühzeitig mit wissenschaftlichem Arbeiten in Berührung zu kommen.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die Jungforscherinnen und Jungforscher werden ab Anfang Februar 2026 bei den Regionalwettbewerben antreten, die in der Nähe ihrer Wohnorte stattfinden. Hier präsentieren sie ihre Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten unter ihnen haben die Möglichkeit, sich für die Landeswettbewerbe im März und April zu qualifizieren. Der Wettbewerb findet seinen Höhepunkt im 61. Bundesfinale, das vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach stattfindet.
Für Bürgerinnen und Bürger, Schulen sowie Bildungseinrichtungen ist die gestiegene Zahl der „Jugend forscht Anmeldungen“ eine wichtige Entwicklung. Sie zeigt, dass das Interesse an Wissenschaft und Forschung unter jungen Menschen lebendig ist und gefördert werden sollte.
Die detaillierten Anmeldezahlen aller Bundesländer und Fachgebiete können auf der offiziellen Webseite Jugend forscht eingesehen werden.
