Hannover. Niedersachsen baut seine digitalen Serviceangebote weiter aus. Zum Jahresende stellen landesweit 100 Bauaufsichtsbehörden ihre elektronische Antragssoftware vollständig bereit, drei weitere Kommunen folgen in Kürze. Damit können Bauanträge und erforderliche Mitteilungen künftig schnell und komfortabel online eingereicht werden. Eine neue zentrale Übersichtsseite erleichtert Bürgerinnen, Bürgern und Planungsbüros den Zugang zu den digitalen Bauantragsdiensten.
Das Land hat die Übersicht so gestaltet, dass Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Schritten direkt zum zuständigen digitalen Antragssystem ihrer Kommune gelangen. Die Softwarelösungen wurden in die jeweiligen kommunalen Internetauftritte eingebunden und mit internen Fachverfahren verknüpft, sodass ein durchgängig digitaler Bearbeitungsprozess möglich wird.
Digitale Bauanträge Niedersachsen als Servicefortschritt
Wirtschafts- und Bauminister Grant Hendrik Tonne sieht in der Freischaltung einen wichtigen Modernisierungsschritt. Laut Ministerium beschleunigt die zentrale Übersicht die Verfahren, senkt den Aufwand für Antragstellende und Behörden und stärkt die Servicequalität. Die Nutzung des „Einer-für-alle“-Prinzips gewinnt zusätzlich an Bedeutung: Immer mehr Kommunen setzen auf die von Mecklenburg-Vorpommern entwickelte und vom Land bereitgestellte Softwarelösung für bauordnungsrechtliche Leistungen.
Durch die einheitliche technische Basis soll die Digitalisierung der Bauverwaltung in Niedersachsen weiter voranschreiten. Die Zusammenführung der Verfahren wird als Chance gesehen, Bauen effizienter zu gestalten und Planungssicherheit zu erhöhen.
Bedeutung für Bürgerinnen und Kommunen
Für private Bauherren, Architekturbüros und Unternehmen bietet die zentrale Übersicht einen klar definierten Einstiegspunkt. Damit wird der Weg zu digitalen Bauanträgen transparenter und einheitlicher.

