Gebäudeenergiegesetz-Reform: BDEW fordert klare Rahmenbedingungen für Wärmewende

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Planungssicherheit für Investoren und Installateure dringend erforderlich

Nach der Ankündigung, dass die Novelle des nun in Gebäudemodernisierungsgesetz umbenannten Regelwerks Ende Februar beschlossen werden soll, zeigt sich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erleichtert über den vorliegenden Zeitplan. Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, betont die Dringlichkeit verlässlicher Vorgaben: „Es ist gut, dass es jetzt einen Fahrplan zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes gibt. Wir brauchen zeitnah einen klaren Rahmen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung, um weitere Verunsicherung zu vermeiden.“

Die fehlende Planungssicherheit betrifft nach Einschätzung des BDEW alle relevanten Akteure: Unternehmen, Stadtwerke, Kommunen und private Eigentümer stehen vor Investitionsentscheidungen, die Auswirkungen über Jahrzehnte haben. Ohne klare gesetzliche Rahmenbedingungen bleiben wichtige Weichenstellungen für die Energiewende im Gebäudesektor aus.

Gesamtkonzept muss Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit sichern

Der Verband unterstreicht, dass die Wirtschaft stabile Rahmenbedingungen benötigt, damit sowohl Investitionsentscheidungen getroffen als auch die Kapazitäten der Installateure sinnvoll geplant werden können. Andreae mahnt: „Das Gebäudemodernisierungsgesetz und die Frage der künftigen Förderung müssen aus einem Guss erfolgen.“ Entscheidend sei ein praktikables Gesamtkonzept, das echte Planungssicherheit schafft. Die Wärmewende müsse volkswirtschaftlich sinnvoll gestaltet werden und gleichzeitig für Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben. Der BDEW sieht in der angekündigten Reform die Chance, endlich die notwendige Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen und damit die Energiewende im Gebäudebereich voranzutreiben.

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