Statistisches Bundesamt

Wirtschaftsdaten im Überblick: Weniger Auslandsstudierende, mehr Baugenehmigungen

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Deutsche Studierende im Ausland: Rückgang um 1 Prozent

Im Jahr 2023 waren rund 137.200 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 1.300 oder 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf deutliche Rückgänge der Zahl deutscher Studierender in den USA, im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden zurückzuführen. In den USA waren im Jahr 2023 insgesamt 6.900 deutsche Studierende eingeschrieben – ein Fünftel weniger als im Jahr 2022. Im Vereinigten Königreich sank die Zahl im selben Zeitraum um 13 Prozent auf 8.400 Studierende. In den Niederlanden nahm die Zahl deutscher Studierender um 7 Prozent auf 21.100 ab.

Trotz dieser Entwicklungen zählten diese drei Staaten gemeinsam mit Österreich und der Schweiz im Jahr 2023 weiterhin zu den beliebtesten Zielländern deutscher Studierender. Insgesamt 70 Prozent der deutschen Auslandsstudierenden waren in Staaten der Europäischen Union eingeschrieben. In Österreich und der Schweiz verzeichnete die Zahl deutscher Studierender dagegen einen Anstieg. Humanmedizin bleibt weiterhin Spitzenfach in vielen osteuropäischen Ländern, wo deutsche Studierende bevorzugt dieses Fach wählen.

Gastgewerbe steigert Umsatz im Oktober 2025

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Oktober 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real 2,2 Prozent und nominal 2,1 Prozent mehr umgesetzt als im September 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2024 sank der Umsatz jedoch real um 0,9 Prozent, während er nominal um 2,4 Prozent stieg. Die Differenz zwischen nominaler und realer Entwicklung zeigt den Einfluss der Preissteigerungen auf die Branche.

Im September 2025 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber August 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 1,7 Prozent und nominal 1,0 Prozent. Die aktuellen Zahlen für Oktober zeigen damit eine deutliche Erholung gegenüber dem schwächeren Vormonat. Die Branche kämpft weiterhin mit den Herausforderungen gestiegener Kosten bei gleichzeitig schwankender Nachfrage.

Baugenehmigungen deutlich gestiegen

Im Oktober 2025 wurde in Deutschland der Bau von 19.900 Wohnungen genehmigt. Das waren 6,8 Prozent oder 1.300 Baugenehmigungen mehr als im Oktober 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 11,4 Prozent oder 1.700 auf 16.800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, sank im Oktober 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,5 Prozent oder 400 auf 3.100.

Besonders erfreulich entwickelten sich die Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis Oktober 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Bei Wohngebäuden insgesamt gab es ein Plus von 14,0 Prozent. Einfamilienhäuser legten um 16,6 Prozent zu, während Zweifamilienhäuser um 1,1 Prozent zurückgingen. Mehrfamilienhäuser verzeichneten einen Anstieg um 13,2 Prozent. Diese Zahlen signalisieren eine allmähliche Erholung im Wohnungsbau nach den schwierigen Jahren der Hochzinsphase.

Kategorien: Wirtschaft, Bildung, Wissen

Wirtschaftsdaten Deutschland aktuell

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Textquelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Fotoquelle: nicht vorhanden

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