Berlin. Die Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP wird auch 2026 an der bundesweiten Demonstration „Wir haben es satt“ teilnehmen. Für den 17. Januar ruft Bundesvorsitzender Günther Brendle-Behnisch Mitglieder und Unterstützende dazu auf, im Regierungsviertel ein Zeichen für nachhaltige Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und den Schutz natürlicher Lebensgrundlagen zu setzen.
Breites Bündnis demonstriert für eine umweltverträgliche Landwirtschaft
Die Veranstaltung findet zum 16. Mal statt und wird von einem breiten Zusammenschluss aus rund 60 Organisationen getragen, darunter Landwirtinnen und Landwirte, Tierschutzinitiativen, Gartenbaubetriebe, Verbände der Lebensmittelbranche sowie Verbrauchergruppen. Der Demonstrationszug führt durch Berlin und endet mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor.
Parallel zur Agrarmesse „Grüne Woche“ verstehen die teilnehmenden Gruppen die Demo als deutlichen Gegenpol zu agrarpolitischen Interessen, die Umwelt- und Klimaschutz einschränken könnten. Das Bündnis setzt sich für eine gentechnikfreie, bäuerliche und umweltverträgliche Landwirtschaft ein, verbunden mit fairen Erzeugerpreisen, gesundem Essen und Klimagerechtigkeit. „Das sind alles genau die Themen unserer Partei“, betont Brendle-Behnisch.
ÖDP sieht klare Schnittmengen mit zentralen Forderungen
Die ÖDP hebt insbesondere den Tierschutz, die Förderung regionaler Lebensmittel und das Ziel nachhaltiger Produktionsketten hervor. Mit ihrer Teilnahme will die Partei politische Unterstützung zeigen und die Sichtbarkeit für umweltfreundliche Landwirtschaft weiter erhöhen.
