Gelsenkirchen. Bei einem umfangreichen bankeinbruch gelsenkirchen sparkasse entstand nach ersten Ermittlungen ein Schaden von rund 30 Millionen Euro. Die Täter hatten den Großteil der 3200 Schließfächer in einer Filiale der Sparkasse leergeräumt, wodurch zahlreiche Kunden hohe Verluste erlitten.
Bankeinbruch in Gelsenkirchen
Umfangreicher Schaden und betroffene Kunden
Der Einbruch in die Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen führte zu einem vorläufig geschätzten Gesamtschaden von etwa 30 Millionen Euro. Nach Angaben der Polizei wurde der größte Teil der 3200 vorhandenen Schließfächer von den Tätern geleert. Viele Geschädigte meldeten der Kriminalpolizei, dass ihre Einbußen den Versicherungswert der jeweiligen Schließfächer deutlich übersteigen.
Besondere Betroffenheit türkischer Kunden
Mehrere Hinweise deuten darauf hin, dass insbesondere türkische Kunden betroffen sind. Diese hatten häufig Gold oder goldenen Schmuck in den Schließfächern deponiert. Die genauen Hintergründe und die Identität der Täter sind bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.
„Die Verluste der Kunden gehen teilweise weit über den Versicherungswert hinaus“, sagte ein Sprecher der Polizei.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Auswirkungen des Bankeinbruchs auf Gelsenkirchen und die Kunden
Der Bankeinbruch hat nicht nur einen erheblichen finanziellen Schaden verursacht, sondern beeinträchtigt auch das Vertrauen der Kunden in die Sicherheit von Bankschließfächern vor Ort. Die Sparkasse sowie die zuständigen Behörden prüfen derzeit, welche Maßnahmen zur besseren Sicherung der Filialen getroffen werden können. Geschädigte Kunden werden gebeten, sich bei der Polizei und ihrer Bank zu melden, um den Schaden schnellstmöglich zu klären.
Weitere Informationen zur Sicherheit von Bankschließfächern finden Interessierte beispielsweise beim Bundesverband deutscher Banken: Sicherheitsinformationen zu Bankschließfächern.
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