Münster. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat am 6. Januar einen Blindgaenger Weseler Strasse entschärft. Nach der erfolgreichen Entschärfung konnten die Evakuierung und die Straßensperrungen aufgehoben werden.
Blindgaenger erfolgreich entschärft
Fund und Evakuierung an der Weseler Straße
Bei Bauarbeiten am Dienstagvormittag wurde an der Weseler Straße in Münster ein 250 Kilogramm schwerer amerikanischer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Feuerwehr reagierte schnell und evakuierte das umliegende Gebiet im Radius von 250 Metern um den Fundort. Die Evakuierung betraf etwa 2.200 Bewohner.
Einsatz und Betreuung der Betroffenen
Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen mobilisiert. Für die Menschen im Evakuierungsgebiet wurde eine Betreuungsstelle in der Erich-Klausener-Realschule an der Bismarckallee eingerichtet. Etwa 91 Personen nahmen das Angebot während der Entschärfung wahr.
„Gegen 18.40 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung. Die Evakuierung ist beendet, die Straßensperrungen im Umkreis sind aufgehoben“, teilte die Feuerwehr Münster mit.
Nächste Schritte nach der Entschärfung
Die entschärfte Fliegerbombe ist nun sicher abtransportiert. Für die Bürgerinnen und Bürger in Münster ist damit die unmittelbare Gefahr gebannt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg überprüft weiterhin Bauflächen auf mögliche weitere Funde. Informationen und Hinweise zum Umgang mit Kampfmitteln gibt die Stadt Münster auf ihrer offiziellen Webseite.
Für weitere aktuelle Meldungen und Informationen zu regionalen Ereignissen besuchen Sie regionalupdate.de. Detaillierte Informationen zur Bombenentschärfung bietet auch die Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Die erfolgreiche Entschärfung des Blindgaengers Weseler Strasse zeigt die koordinierte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und den wichtigen Schutz der Bevölkerung bei solchen Einsätzen.

