Hamburg. Die aktuelle YouGov-Umfrage der HanseMerkur Krankenversicherung zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen Gesundheit als eine bewusste Aufgabe versteht. Insbesondere wünschen sich 71 Prozent der Befragten ein Schulfach zur Gesundheit Schule Eigenverantwortung als wichtigen Schritt für mehr Prävention.
Neuer Schwung Gesundheit
Die Umfrage bestätigt, dass 75 Prozent der Menschen in Deutschland der Meinung sind, dass Gesundheit aktives Handeln erfordert und kein Selbstläufer ist. Bereits 52 Prozent achten bewusst auf ihr Wohlbefinden, sehen jedoch noch Verbesserungsmöglichkeiten. 21 Prozent waren bislang wenig aktiv, wollen ihre Haltung aber ändern.
Wissensstand und Informationsbedarf
Nur etwa die Hälfte (51 Prozent) fühlt sich ausreichend informiert, um eigenverantwortlich für Gesundheit zu sorgen. Nahezu ebenso viele (49 Prozent) glauben, dass der Lebensstil mehr Einfluss auf die Lebenserwartung hat als die Gene, was der aktuellen Forschung entspricht. Daraus ergibt sich der Wunsch von 71 Prozent, dass Gesundheit Schule Eigenverantwortung vermittelt wird, um Kompetenzen schon früh zu stärken.
„Gesundheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe – und zugleich eine Investition in mehr Lebensqualität und Langlebigkeit“, sagte Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur.
Motivation und Hemmnisse für Gesundheit
Die Motivation für einen gesunden Lebensstil ist vorrangig langfristig: 52 Prozent wollen gesund alt werden, 41 Prozent achten auf Gesundheit, weil es ihnen gut tut. 34 Prozent möchten vital für Familie und Freunde bleiben. Gesunde Gewohnheiten wie Nichtrauchen (62 Prozent), ausreichend Schlaf (55 Prozent) und regelmäßige Bewegung (54 Prozent) stehen im Fokus. Dabei unterscheiden sich Frauen und Männer bei mentaler Gesundheit und Vorsorgeuntersuchungen sowie Schlafgewohnheiten.
Hemmnisse bestehen vor allem durch fehlende Motivation (23 Prozent), Zeitmangel (20 Prozent) und finanzielle Gründe (16 Prozent). Familie, Freunde und Ärzte sind wichtige Motivationsquellen.
Beispiel: Die vielfältigen Aspekte der Studie zeigen, wie wichtig Wissen und Eigenverantwortung für eine nachhaltige Gesundheit sind.
Gesundheit in der Region fördern und stärken
Für Menschen in Hamburg und ganz Deutschland hat die Studie praktische Bedeutung: Ein gesundheitsorientiertes Schulfach kann das Bewusstsein und Wissen junger Menschen stärken und so langfristig zu einer gesünderen Gesellschaft beitragen. Bürgerinnen und Bürger werden ermutigt, aktiv Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und vorhandene Angebote zur Prävention zu nutzen.
Die HanseMerkur Krankenversicherung unterstützt mit der Umfrage die Diskussion um eine bessere Gesundheitsbildung. Weitere Informationen zur Gesundheitsförderung finden Interessierte auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Seite des Robert Koch-Instituts.
Diese Thematik bleibt aktuell, da die Gesundheitsbildung nicht nur eine individuelle Aufgabe ist, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung, der sich Politik und Bildungseinrichtungen stellen müssen.
