Pionierjahrgang der MSH und Helios verabschiedet

Anzeige
Digitale Realität

Hamburg. Zum Jahresende 2025 wurden die ersten 43 Absolventinnen und Absolventen des innovativen Medizinstudium MSH Helios Modells feierlich verabschiedet. Dabei handelt es sich um den staatsexamensbasierten Studiengang Humanmedizin der MSH Medical School Hamburg in Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin.

Erfolgreicher Medizinstudium-Start

Das Medizinstudium MSH Helios kombiniert die medizinische Grundausbildung in Hamburg mit praktischer klinischer Ausbildung in Schwerin. Dieses duale Studienmodell setzt auf eine enge Verzahnung von Hochschule und Klinik und ermöglicht den Studierenden eine frühe Einbindung in die Patientenversorgung. Seit dem Studienstart im Wintersemester 2019 haben Studierende, Lehrende und klinische Partner gemeinsam an der Entwicklung und Optimierung von Lehr- und Ausbildungsformaten gearbeitet.

Leistungsbilanz und Qualität

Die Leistungsbilanz des ersten Jahrgangs ist vielversprechend: Etwa die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen erreichte im dritten Staatsexamen die Note sehr gut oder gut. Dies unterstreicht den Erfolg des kooperativen Ansatzes zwischen MSH und Helios. Nach dem erfolgreichen Abschluss übernehmen die Absolventen nun Verantwortung als approbierte Ärztinnen und Ärzte.

„Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass die Ausbildung mit Helios als starkem klinischen Partner höchste Qualitätsstandards erfüllt und diese auch nachhaltig stärkt“, sagte Robert Möller, Vorstandsmitglied von Fresenius und Helios CEO.

Kooperation als Zukunftsmodell

Die Kooperation verbindet die medizinische Fakultät der MSH mit den spezialisierten Helios Kliniken in Schwerin. Dabei übernehmen die Kliniken eine zentrale Rolle in der praktischen Ausbildung, was für eine fundierte Vorbereitung auf die ärztliche Tätigkeit in regionalen Versorgungsstrukturen sorgt. Laut Prof. Dr. med. Oliver Heese, Dekan der Fakultät Medizin der MSH und Chefarzt an den Helios Kliniken, sind kooperative Modelle entscheidend für eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Ausbildung.

„Kooperative Modelle sind entscheidend, um junge Medizinerinnen und Mediziner auf hohem Niveau auszubilden und frühzeitig für die Arbeit in regionalen Versorgungsstrukturen zu gewinnen“, so Heese.

  • Vorklinische Ausbildung an der MSH Medical School Hamburg
  • Klinischer Studienabschnitt an Helios Kliniken Schwerin
  • Engmaschige Betreuung und Integration in klinische Abläufe
  • Staatsexamen mit guten bis sehr guten Ergebnissen

Bevorstehende Herausforderungen und Chancen wurden von allen Beteiligten gemeinsam adressiert.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung in Norddeutschland

Die enge Zusammenarbeit zwischen MSH Medical School Hamburg und Helios Kliniken Schwerin markiert einen neuen Weg in der ärztlichen Ausbildung. Für die Region bedeutet dies eine nachhaltige Stärkung der medizinischen Versorgung, da qualifizierte Ärztinnen und Ärzte früh an regionale Kliniken gebunden werden. Die erfolgreiche Verabschiedung des ersten Jahrgangs ist zudem ein Signal für weitere Entwicklungen und langfristige Kooperationen.

Schwerins Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier betonte bei der Abschlussfeier die Bedeutung dieses Studienmodells für die ärztliche Versorgung vor Ort. Die Beteiligten planen, den Studiengang weiter auszubauen und kontinuierlich an die Bedürfnisse der medizinischen Praxis anzupassen.

Mehr Informationen zum Studienangebot und zu kooperativen Modellen finden Sie auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Webseite der MSH Medical School Hamburg medicalschool-hamburg.de. Hintergrundwissen über Helios Kliniken steht auf der offiziellen Fresenius Helios-Webseite bereit: helios-gesundheit.de.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel