Baden-Baden. Der Fernsehfilm Die Frau in Blau erzählt am 21. Januar 2026 im Ersten die Geschichte von zwei Männern, die durch einen tödlichen Unfall verbunden sind. Die Produktion von Relevant Film thematisiert Begegnung, Schuld und Vergebung.
Berührender TV-Film: Die Frau in Blau
Der Film schildert die schwierige Beziehung zwischen Denis, gespielt von Jonas Nay, und Alfred, dargestellt von Joachim Król. Denis verantwortete einen Unfall, bei dem Alfreds Frau ums Leben kam. Alfred selbst hat durch eine Hirnverletzung Erinnerungsverlust. Nur auf Drängen einer amtlichen Psychologin trifft Denis Alfred und wird in sein Leben als Maler einer Künstlergemeinschaft integriert. Dabei entstehen Momente voller Tragik und liebevoller Heiterkeit.
Handlung und Figuren
Denis muss sich mithilfe von Alfred seinem Trauma stellen, um seinen Führerschein zurückzuerlangen. Die Begegnung entwickelt sich wider Erwarten zu einer innigen Verbindung. Alfreds Leidenschaft für die Malerei und seine spezielle Ausstrahlung ziehen Denis an. Ein zentrales Motiv ist ein Bild, das vom Unfall inspiriert wurde und für Alfred eine große emotionale Bedeutung hat. Der Versuch, das Bild vor dem Abnehmer zu bewahren, wird zu einem Hindernisparcours voller absurder Situationen.
Produktion und Ausstrahlung
Die Frau in Blau entstand unter der Regie von Rainer Kaufmann im Auftrag des SWR für die ARD. Zum Team gehören unter anderem Produzentin Heike Wiehle-Timm und Bildgestalter Martin Farkas. Neben Nay und Król sind Nairi Hadodo und Judith Bohle zu sehen. Der Film wird am 21. Januar 2026 um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt und ist ab 15. Januar 2026 in der ARD Mediathek verfügbar.
„Der Film zeigt, wie trotz schwerer Verletzungen Wege zur Versöhnung entstehen können“, sagte Regisseur Rainer Kaufmann.
Weitere Informationen zum Film sind auf der Internetseite des SWR SWR – Die Frau in Blau abrufbar.
Bezüglich der Bedeutung für das Publikum folgen nun nähere Ausführungen.
Regionale Bedeutung und praktische Hinweise
Der TV-Film vom SWR, der in Baden-Baden seine redaktionelle Betreuung hat, ist ein Beispiel für die qualitativ hochwertige Filmproduktion der Region. Für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet sich die Möglichkeit, sich ab dem 15. Januar 2026 über die Mediathek vorab mit dem Film vertraut zu machen. Die Ausstrahlung am 21. Januar schafft Raum für gesellschaftliche Diskussionen über Schuld, Vergebung und den Umgang mit Trauma.
Darüber hinaus können sich Interessierte in journalistischen Vorführungen anmelden, die durch die ARD bereitgestellt werden. Für regionale Nachrichten und weitere kulturelle Angebote besuchen Sie regionalupdate.de.
Externe und verlässliche Informationen zur deutschen Literatur und Filmförderung bietet die Seite der Filmförderungsanstalt (FFA).
Der Film und seine Themen laden zur Auseinandersetzung über persönliche Verantwortung und menschliche Nähe ein, mit potenziell nachhaltiger Wirkung auf Verständnis und Dialog in der Gesellschaft.