Klaus Holetschek, Dr. Ulf Poschardt und Prof. Dr. Winfried Bausback im Rahmen eines Kamingesprächs im Kaisersaal von Kloster Banz / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/53955 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Holetschek und Poschardt wollen Staat auf Diät setzen

München. Bei einem Kamingespräch im Kloster Banz diskutierte die CSU-Landtagsfraktion mit Dr. Ulf Poschardt über die Zukunft eines leistungsfähigen Staates. Im Kern stand die Forderung nach einem „Staat auf Diät“ als Konzept für weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung.

Staatliche Reformen starten

Die CSU-Landtagsfraktion stellte die Neuorganisation des Staatsapparats in den Mittelpunkt ihrer Gespräche. Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender, forderte einen schlankeren Staat, der sich auf wesentliche Aufgaben konzentriert und übermäßige Regulierung abbaut. Ziel sei es, mit weniger Regeln mehr Freiheit und Leistungsfähigkeit zu ermöglichen.

Modellregionen für weniger Bürokratie

Holetschek erläuterte eine geplante Gesetzesinitiative, die in Bayern Modellregionen etablieren soll. Dort sollen neue Formen staatlicher Zurückhaltung und vertrauensbasierte Regulierung ausprobiert werden. Diese Modelle sollen zeigen, wie Verwaltung effizienter und bürgerfreundlicher gestaltet sein kann, ohne den öffentlichen Diskurs durch übertriebene moralische Maßstäbe einzuschränken.

Dr. Ulf Poschardts Perspektive

Dr. Ulf Poschardt, Herausgeber bei WELT, hob hervor, dass die derzeitigen Staatsausgaben zu hoch sind und trotz steigender Einnahmen zu einem erhöhten Schuldenstand führen. Er fordert mehr Mut und Tempo bei Reformen, um den Wohlstand langfristig zu sichern. Damit der Staat wieder zur Förderung der Bürger, besonders der Nettosteuerzahler, werde, müsse die Belastung gesenkt werden.

„Die Übergriffigkeiten des Staates sind nicht nur illiberal und autoritär, sondern auch zu teuer und gesellschaftlich toxisch“, sagte Poschardt.

  • Schwerpunkt auf Rückbau der Bürokratie
  • Förderung von Eigenverantwortung
  • Verringerung staatlicher Eingriffe
  • Modellregionen zur Pilotierung von Reformen

Beispielhafte Ansätze wie die Modellregionen verdeutlichen Wege zu einem effizienteren Staatsapparat.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Lokale Bedeutung und Ausblick

In Bayern soll die Initiative zum „Staat auf Diät“ die Verwaltung entlasten und den Bürgern mehr Freiheit in ihrem Handeln geben. Für Einwohnerinnen und Einwohner bedeutet das potenziell weniger behördliche Hürden und schnellere Verfahren. Die CSU-Fraktion plant, die Gesetzesinitiative zügig in den Landtag einzubringen, um die Modellprojekte baldmöglichst umzusetzen.

Bürger können sich auf neue Verwaltungskonzepte einstellen, die mehr auf Vertrauen basieren und weniger regulieren. Weitere Informationen zu staatlichen Reformen in Bayern bietet das regionalupdate.de-Archiv. Zusätzlich verweist die CSU auf die offizielle Webseite des Bayerischen Landtags für Gesetzesdetails und Termine: bayern.landtag.de.


Interner Link: regionalupdate.de
Externer Link: Bayerischer Landtag

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