Osnabrück. Die Amtsgericht Osnabrück Verhandlungsvorschau für die vierte Kalenderwoche 2026 listet zwei öffentliche Verfahren auf, die zwischen dem 19. und 22. Januar stattfinden. Dabei geht es um Betäubungsmittelbesitz und einen Schadensersatzprozess nach einem Pedelec-Sturz.
Wichtige Gerichtsfälle Osnabrück
Verfahren zum unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln
Am 19. Januar um 13 Uhr verhandelt das Amtsgericht Osnabrück in Saal 7 einen Fall unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. Der 29-jährige Angeklagte aus Melle soll im Juni 2025 vier Fentanylpflaster für den Eigenbedarf besessen haben. Das Schöffengericht wird unter dem Vorsitz von Richterin Dr. Sinn ohne geladenen Zeugen verhandeln.
Zivilverfahren nach Sturz eines Pedelecnutzers
Am 22. Januar um 10 Uhr steht in Saal 12 ein Zivilprozess unter Leitung von Richterin Schulte an. Die Klägerin fordert Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer Radiusfraktur, die sie erlitten haben soll, nachdem ein unangeleinter Hund sie auf ihrem Pedelec in Bohmte-Hunteburg angeblich zum Sturz brachte. Der Beklagte widerspricht und führt den Sturz auf ein abruptes Bremsmanöver zurück. Zwei Zeugen sind geladen, und die Parteien erscheinen persönlich vor Gericht.
„Der nicht angeleinte Hund soll auf die Klägerin losgegangen sein, die dadurch stürzte“, heißt es in der Ausschreibung der Verhandlung.
Demgegenüber steht die Behauptung des Beklagten, der Hund sei nicht in der Nähe und nicht aggressiv gewesen.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Amtsgerichts Osnabrück zur Verfügung. Die Verhandlungsvorschau finden Interessierte auf der offiziellen Website des Amtsgerichts Niedersachsen hier.
Amtsgericht Osnabrück Verhandlungsvorschau: Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger
Die Termine zur Amtsgericht Osnabrück Verhandlungsvorschau geben einen Einblick in aktuelle rechtliche Verfahren in der Region. Sie zeigen typische Streitfälle im Straf- und Zivilrecht auf, die für Anwohner und Interessierte von Bedeutung sein können. Solche Bekanntmachungen helfen der Öffentlichkeit, gerichtliche Abläufe transparenter zu machen und das Vertrauen in die Justiz zu stärken.
Bürgerinnen und Bürger können die Entwicklungen weiter verfolgen und gegebenenfalls relevante Gerichtsverhandlungen besuchen. Die Veröffentlichung dieser Verhandlungstermine erfolgt regelmäßig und soll Medien und Öffentlichkeit umfassend informieren. Weitere Nachrichten aus Osnabrück finden Sie auf regionalupdate.de.
Für umfassende rechtliche Informationen und Hintergrundwissen bietet die Seite des Justizministeriums Niedersachsen eine zuverlässige Quelle: Justizportal Niedersachsen.
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